Teil der HAWK-Familie – DAAD-Preis für Grafik-Design-Studentin Tahmineh Sezavar aus dem Iran

HILDESHEIM. Der DAAD-Preis geht dieses Jahr an Tahmineh Sezavar aus Iran. Sie studiert seit etwas über einem Jahr an der HAWK an der Fakultät Gestaltung mit dem Studienschwerpunkt Interaction Design. Sie freue sich sehr über den Preis und sei stolz auf die Möglichkeit, an der HAWK zu studieren, sagte Sezavar im Rahmen der Preisverleihung auf dem HAWK-Campus. „Ich finde es toll, ein Teil der HAWK-Familie zu sein.“

Der DAAD-Preis ist mit eintausend Euro dotiert. Ein großer Scheck wurde symbolisch von Kathrin Baumgarten, Studienberaterin im Akademischen Auslandsamt der HAWK, zusammen mit Blumen an Sezavar überreicht.

Sie sei zufrieden mit ihrer Studiensituation an der HAWK, sagte die Preisträgerin vor rund 200 Studierenden der Fakultät Gestaltung in ihrer Ansprache. Nicht jeder Moment sei Spaß und Aufregung gewesen, denn es sei nicht einfach in einer anderen Gesellschaft, Kultur und Sprache zu leben und zu studieren: „Was ich gelernt habe: sich nicht nur auf das Studium zu konzentrieren, sondern sich auch mit Kultur, Sprache und neuen Leuten zu beschäftigen.“

Tamimeh Sezavar hat vor ihrem HAWK-Studium bereits seit über elf Jahren als Designerin gearbeitet. Einen Bachelor schloss sie in Grafik-Illustration in Teheran ab, danach folgten Arbeitsstationen in Verlagen in Iran als künstlerische Leiterin und Grafikdesignerin. Ausstellungen führten sie unter anderem nach Nordzypern.

Gut kennengelernt habe sie Tamimeh während einer Exkursion, erzählte Design-Professorin Barbara Kotte in ihrer Laudatio: „Um sieben Uhr morgens beim ersten Kaffee habe ich mich mit ihr sehr angeregt über Heinrich Heine und die deutsche Sprache unterhalten – es war ein sehr ungewöhnliches Gespräch, nicht nur aufgrund der Uhrzeit.“

Tahmineh bewege sich mit einer großen Selbstverständlichkeit durch die Fakultät und die Themen Grafik Design, UI (User-Interface-Design) und UX (User-Experience-Design). Und auch von der HAWK zur Uni Hildesheim, wo sie an einer App mitgearbeitet habe. Im nächsten Jahr nehme sie an einem Projekt der Kunsthochschule Weißensee teil. „Tahmineh vernetzt: Studierende, Projekte, Kontinente“, so Kotte.

Die HAWK vergebe den DAAD Preis in Höhe von 1.000 Euro dieses Jahr zum zehnten Mal.  „Wir  verbinden damit ein ganz bewusstes Signal, dass wir die multikulturelle Kultur schätzen und leben. Und ich finde, solche Signale können in Zeiten wie diesen nicht genug gesendet werden.“ Mit der Preisvergabe werde auch die fachliche wie gesellschaftliche Bedeutung unterstrichen, die sich aus dem Studienaufenthalt hoch qualifizierter und hoch motivierter Ausländer und Ausländerinnen  ergibt“, sagt Studienberaterin Kathrin Baumgarten.

Der DAAD-Preis –  vom Akademischen Auslandsamt der HAWK beantragt und über den DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert – würdigt sehr gute akademische Leistungen sowie gesellschaftliches Engagement einer oder eines ausländischen Studierenden. Die Preisvergabe dient der Bewusstmachung einer breiteren Öffentlichkeit, welche Bereicherung ausländische Studierende für den interkulturellen Austausch in Studium und Lehre bedeuten. Preisberechtigt sind an einer deutschen Hochschule eingeschriebene Bildungsausländer/innen in fortgeschrittenen Bachelor- oder Master-Studiengängen oder Jung-Examinierte.

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