„Brexit wird Milchsektor treffen“

PARIS/HANNOVER. Der Milchsektor stand im Mittelpunkt des heutigen Paris-Besuchs von Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. In der französischen Hauptstadt traf sie auf der Agrarmesse Salon de l’Agriculture den Präsidenten des französischen Milchbauernverbandes (FNPL) und des Milchbranchenverbandes (CNIEL), Thierry Roquefeuil. Mit Blick auf den drohenden Brexit betonten beide, dass das Vereinigte Königreich zu den wichtigsten Exportmärkten für Milchprodukte aus europäischer Erzeugung zähle. Deshalb sei die Zukunft des Warenaustausches verlässlich zu regeln.

Ministerin Otte-Kinast traf auch ihren französischen Amtskollegen Didier Guillaume und sprach die Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa an.

Ihr Bekenntnis zu Europa, der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum dokumentierte die Ministerin anschließend am Stand der Junglandwirte. Dort unterschrieb sie die „Charta für Europa“.

Die strategische Ausrichtung des Molkereisektors wurde beim anschließenden runden Tisch „Table ronde“ diskutiert. Daran nahmen unter anderem Michel Nalet, Präsident der Europäischen Milchvereinigung (EDA) und Vertreter diverser Molkereigenossenschaften, teil. Dabei ging es auch um allgemeine Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Landwirtschaftssektors, insbesondere um Wertschöpfung durch Wertschätzung.

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