Sparkasse blickt auf solides Geschäftsjahr 2018 zurück

HILDESHEIM. Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine präsentierte am Dienstag ihr Geschäftsjahr 2018. Angesichts der Rahmenbedingungen wie der Niedrigzinsphase und steigender regulatorischer Anforderungen bezeichnete Vorstandsvorsitzender Jürgen Twardzik 2018 als sehr zufriedenstellend. Dafür dankte er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts, die in mehreren Geschäftsfeldern gute Erfolge erzielt haben.

v.l.n.r.: Penners, Vorderstemann, Senft, Twardzik

Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abgeschlossen

Die Bilanzsumme stieg von 7,2 Mrd. auf 7,3 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss sank von 10,6 Mio. auf 5,5 Mio. Euro – maßgeblicher Grund hierfür war die Abschreibung der Anteile an der Nord/LB. Jürgen Twardzik betonte: „Das ist für uns eine außergewöhnliche Belastung, die wir erfreulicherweise aus dem laufenden Ergebnis bewältigen konnten.“

Vorstandsmitglied Michael Senft präsentierte die weiteren Bilanzzahlen. Trotz Niedrigzinsphase sind die Kundeneinlagen weiter gestiegen. Sie liegen nun bei über 5,7 Mrd. Euro. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten, zu denen auch die Sichteinlagen, also die Girokonten, gehören, liegen bei rund 4,3 Mrd. Euro. Michael Senft bezeichnete dies als verrückte Situation. Er betonte, dass man daran sehe, wie wichtig eine gute Beratung sei. Geld, das nur auf dem Girokonto liege, sei totes Kapital. Die Sparkasse sehe es als ihre Aufgabe an, ihren Kunden Alternativen anzubieten.

Er betonte, dass sich Forderungen und Verbindlichkeiten die Waage halten. Dadurch könne die Sparkasse das Kreditgeschäft aus den Einlagen bestreiten. Das Kundenkreditvolumen stieg von 5,2 Mrd. auf 5,3 Mrd. Euro – trotz auslaufender Verträge und Sondertilgungen. Die Neuzusagen lagen bei über einer Milliarde Euro – rund 24 Prozent mehr als im Vorjahr.

Aktiver Partner im Immobiliengeschäft

Michael Senft betonte, dass die Sparkasse einen Beitrag zu einem lebenswerten Umfeld leisten möchte. Zusammen mit Partnern hat die Sparkasse dazu viele Bauprojekte begleitet, so z. B. im Weinbergviertel Hildesheim und beim 2. Bauabschnitt des Sibbesser Baugebiets „Westlich der Despe“.

Erneut realisierten viele Kunden ihre Immobilienwünsche mit der Sparkasse. 375 Immobilien im Wert von 53 Mio. Euro wurden vermittelt.

Die Wohnungsbaufinanzierungen waren der Treiber für das erneut gestiegene Kundenkreditvolumen. Für die gute Beratung bei Baufinanzierungen wurde die Sparkasse beim bundesweiten Banken-Qualitätstest erneut mit dem ersten Platz in Hildesheim durch das Deutsche Institut für Bankentests in Kooperation mit der Zeitung DIE WELT ausgezeichnet.

Partnernetzwerk erfolgreich

Im Jahr 2018 hat die Sparkasse ein Händlernetzwerk geschaffen, bei dem Sparkassenkunden Sofort-Rabatte und CashbackZahlungen erhalten. Dies bindet Kaufkraft in der Region und macht viele Händler für Kunden attraktiver. Aktuell sind 350 Händler im Partnernetzwerk der Sparkasse vertreten. Pro Monat werden rund 5.000 Euro Cashback an Kunden erstattet.

Digitale Lösungen auf der Höhe der Zeit

Im Jahr 2018 zahlten die Deutschen im Handel erstmals mehr mit Karte als mit Bargeld. Anteil daran haben auch die digitalen Angebote der Sparkasse, die im Jahr 2018 weiter ausgebaut wurden: „Mit dem Mobilen Bezahlen, der Fotoüberweisung, der Echtzeitüberweisung, dem Zahlungsdienst KWITT, dem Elektronischen Safe und dem Multibanking können unsere Kunden zeitgemäße und sichere Angebote nutzen“, betonte Vorstandsmitglied Dominikus Penners.

Neu im Angebot hat die Sparkasse in Kürze den Identitäts-und Vertrauensdienst „YES“. Damit können sich Nutzer mit ihren Online-Banking-Daten auf Webseiten anderer Unternehmen anmelden, identifizieren, Zustimmungen erteilen oder Verträge abschließen. Welche Daten an externe Dienste übergeben werden, obliegt dem Kunden. YES ist damit Personalausweis und Unterschrift in digitaler Form – mit den hohen Sicherheitsmaßstäben der Sparkasse.

Sparkasse setzt auch weiterhin auf persönliche Berater – auf unterschiedlichen Wegen

Die Sparkasse möchte, dass ihre Kunden auswählen können, auf welchem Weg sie das Institut erreichen: persönlich, per Telefon oder digital. Darum schafft die Sparkasse die nötigen Voraussetzungen. Wer es nicht persönlich in eine der Geschäftsstellen der Sparkasse schafft, findet immer mehr andere Wege: Unter dem Namen Beratung.direkt bietet das Institut nun ein Team, das sich speziell auf die Beratung über elektronische Medien konzentriert. Hier können Kunden die Beratungsangebote der Sparkasse per Video, Telefon und Text-Chat nutzen. In der Video-Beratung können sich Berater und Kunde Unterlagen, Grafiken und Beispielrechnungen zusammen ansehen – als ob sie gemeinsam am Beratertisch sitzen. Mit der Video-Legitimation können sich Kunden von zu Hause aus legitimieren – dafür ist kein Post-Ident oder Besuch in der Geschäftsstelle notwendig. Diesen Service bietet die Sparkasse montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr.

Die Sparkasse bietet jetzt schon einen Text-Chat, in dem Kunden mit speziell ausgebildeten Mitarbeitern der Sparkasse kommunizieren können. Da diese Fragen bisher von „echten“

Mitarbeitern beantwortet werden, die noch viele andere Gespräche haben und daher nicht immer sofort zur Verfügung stehen und nur zu den genannten Zeiten erreichbar sind, erweitert die Sparkasse diesen Service ab sofort mit einem Chatbot namens „Linda“. „Das klingt auf den ersten Blick etwas technisch. Aber unsere Kunden haben dadurch handfeste Vorteile. Dieser Chatbot beantwortet in Echtzeit Standardfragen entweder per Klartext oder verlinkt auf bereits vorhandene Inhalte – und das rund um die Uhr“ – beschreibt Dominikus Penners die Vorteile.

Sparkasse fördert die Gemeinschaft

Unverändert hoch ist die Gesamtnutzenstiftung. Sie beträgt rund 3,4 Mio. Euro und beinhaltet u. a. Spenden, Sponsoring, Stiftungsausschüttungen, den Reinertrag der Lotterie Sparen und Gewinnen, Zustiftungen und Ausschüttungen an den Träger. Vorstandsmitglied Dirk Vorderstemann sagte: „Im Jahr 2018 haben wir so über 1.900 unterschiedliche Vorhaben unterstützt.“

Neue Kleiderordnung: Leger und damit weniger förmlich

Banker tragen Anzug und Krawatte – das galt viele Jahre lang als gesetzt. Dem gesellschaftlichen Trend zur weniger förmlichen Kleidung folgend hat sich die Sparkasse eine neue Kleiderordnung gegeben – entwickelt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Bereichen des Hauses. Das Ergebnis: etwas legerer.

Mit dem künftigen Kleidungsstil will das Unternehmen Distanz zu Kunden abbauen sowie als Arbeitgeber attraktiv bleiben. So wurde der bestehende Krawattenzwang aufgehoben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich künftig so kleiden können, wie es der Situation angemessen ist. Leitlinien geben dabei Orientierung und bestimmen, was gewünscht oder nicht gewünscht ist. „Wir sind sehr gespannt, wie unsere Kunden auf unsere neue Optik reagieren“, sagt Jürgen Twardzik abschließend.

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Foto: Sparkasse Hildesheim Goslar Peine 

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