„Essen gehört nicht auf den Müll“

HANNOVER. Die Reduzierung von Zucker in Lebensmitteln und Getränken, bessere Fluggastrechte für Reisende oder die Veröffentlichung bei Verstößen gegen das Lebensmittelrecht. Die Bandbreite bei der Konferenz der Verbraucherschutzminister in Mainz ist groß. Niedersachsens Verbraucherschutzministerin reist am 23. Mai in die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, um mit ihren Amtskollegen zu tagen.

Während der zweitägigen Konferenz will sie sich vor allen Dingen für das Thema Lebensmittelwertschätzung einsetzen. Niedersachsen bringt gemeinsam mit Baden-Württemberg einen Antrag ein, der eine nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung sowie eine Aktionswoche zum Thema vorschlägt. „Essen gehört nicht auf den Müll, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Das ist kein Wegwerfdatum“, stellt Ministerin Otte-Kinast klar.

Während der Konferenz geht es um mehrere Ernährungs-Themen. So soll über eine ergänzende Nährwertkennzeichnung ebenso gesprochen werden wie über die Reduzierung von Zucker und die Verbesserung der Essensqualität in Kitas und Schulen. „Wir müssen vor dem Hintergrund der hohen Zahl übergewichtiger Kinder in Deutschland mehr tun, um den Nachwuchs zu schützen“, forderte die Ministerin.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Schutz des Verbrauchers bei der Nutzung digitaler Dienstleistungen. Bei der Bekämpfung von Fake-Shops soll nachgesteuert werden. Verbraucher müssen besser vor unseriösen Methoden bei Online-Plattformen geschützt werden. Der Bund wird außerdem aufgefordert, ein nationales IT-Gütesiegel zu entwerfen.

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