Landesregierung setzt Förderung von Start-up-Zentren fort

NIEDERSACHSEN. Das Land Niedersachsen startet ab sofort einen neuen Förderaufruf für Start-up-Zentren. Bis zum 16. September 2019 können Start-up-Zentren ihre Konzepte einreichen und Förderanträge bei der NBank stellen.

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Start-ups sind ein wichtiger Faktor bei der Digitalisierung und Modernisierung der Wirtschaft. Sie sind schnell, digital und innovativ und fordern damit etablierte Unternehmen heraus. Wir begrüßen jede Existenzgründung hier in Niedersachsen – insbesondere Jungunternehmen mit frischen Ideen erzeugen Dynamik und Wandel und schaffen die Arbeitsplätze von morgen. Damit aus guten Gründungsideen erfolgreiche Start-ups werden, brauchen sie besonders in der frühen Startphase gebündeltes und kompetentes Coaching. Deshalb haben wir uns für eine weitere Förderung von Start-up Zentren entschieden.”

Das Wirtschaftsministerium unterstützt bereits seit Ende 2017 acht Start-up-Zentren an sieben Standorten für eine Dauer von zwei Jahren. Dort konnten inzwischen mehr als 60 Start-ups professionell betreut werden.

Aufgrund des großen Erfolgs der Förderung stellt das Niedersächsische Wirtschaftsministerium für weitere drei Jahre (2020 bis 2022) insgesamt 2,1 Millionen Euro zur Verfügung. Förderfähig sind schon bestehende Zentren, aber auch neue Acceleratoren oder Inkubatoren, die das Betreuungsspektrum eines Start-up-Zentrums anbieten und sich entsprechend erweitern wollen.

Die Förderung des Landes erfolgt mit bis zu 50 Prozent an den Gesamtkosten bzw. bis maximal 100.000 Euro pro Jahr. Weitere Voraussetzung ist, dass relevante regionale Akteurinnen und Akteure wie beispielsweise regionale Wirtschaftsförderungen, Hochschulen, die regionale Wirtschaft in Form von Unternehmen, Banken und Sparkassen und Business-Angel-Netzwerke in geeigneter Weise in die Gründung oder Zusammenarbeit und in die Finanzierung der Start-up-Zentren eingebunden sind.

Jedes Start-up-Zentrum soll Teil des bestehenden regionalen Start-up-Ökosystems sein und über ein Branchenprofil oder eine Zuordnung zu einem oder mehreren Zukunftsfeldern im Rahmen der niedersächsischen Innovationsstrategie verfügen.

Alle Informationen zum Förderaufruf und der Bewerbung finden Sie bei der NBank , die hierzu auch berät.

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