Flaute bei Windenergie-Ausbau: Norddeutsche Länder ergreifen Initiative

NIEDERSACHSEN. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies begrüßt gemeinsam mit den norddeutschen Energieminister und -senatoren die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, den Ausbau der Windenergie endlich in angemessenem Umfang voranbringen zu wollen. „Ein solcher Ausbau der Windenergie an Land und auf See ist sowohl für die Branche und deren Beschäftigten als auch zur Erreichung der Klimaziele der Bundesrepublik Deutschland zwingend erforderlich“, erklärt Lies: „Wir norddeutschen Länder halten es für unerlässlich, zu kurzfristigen und fassbaren Ergebnissen zum stärkeren Ausbau der Windenergie zu kommen und erwarten eine zeitnahe Fortsetzung des Windgipfels“.

Die Nordländer werden in einer Arbeitsgruppe „Windenergie“ kurzfristig Ziele und Maßnahmen für eine starke Windkraft an Land und auf See erarbeiten lassen und die Arbeit mit einem ambitionierten Zeitplan versehen. „Sämtliche wesentlichen Akteure sollen sich in der Arbeitsgruppe „Windkraft“ wiederfinden, so dass wir Vertreter/innen der betroffenen industriellen Branchen, der Umweltverbände sowie Beschäftigtenvertreter unter Einbeziehung des Bundeswirtschaftsministeriums einladen, Lösungen für den schleppenden Ausbau der Windenergie zu finden“, erläutert Umweltminister Lies.

Die in der Arbeitsgruppe erarbeiteten Ziele und Maßnahmen sollen schon beim bevorstehenden Treffen der Energieminister/ und -senatoren eingebracht werden. Das Konzept wird zusätzlich mit den anderen Bundesländern beraten und dann als gemeinsame Empfehlung der Länder dem Bundeswirtschaftsminister mit der Bitte um Umsetzung vorgelegt.

Umweltminister Lies zeigt sich „überzeugt, dass nur durch einen wieder deutlich beschleunigten Ausbau der Windenergie die Klimaziele bis 2030 erreicht werden können und gleichzeitig Beschäftigung in unserem Land gesichert werden kann“.

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