Sonntag, 12. April 2026

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Die Stadt Hildesheim hat die Auszeichnung für die Gestaltung von naturnahen Grünanlagen in Silber bekommen

HILDESHEIM. Die Stadt Hildesheim hat die Auszeichnung für die Gestaltung von naturnahen Grünanlagen in Silber bekommen, gemeinsam mit Städten wie Köln, Bonn oder auch Trier.

Robert Spreter (l., Geschäftsführer Kommunen für biologische Vielfalt) und Professor Dr. Harald Kächele (r., Bundesvorsitzender Deutsche Umwelthilfe) überreichten Ralf Severith (Stadt Hildesheim, Baumkontrolle) und Stephanie Biel (Stadt Hildesheim, Kommissarische Leiterin Grünflächenpflege) die Auszeichnung.

In die Bewertung sind unter anderem die Anlage von Blühflächen, das Belassen von alten Habitatbäumen und die Wiederherstellung naturnaher Fließgewässerabschnitte am Gut Steuerwald eingegangen. Das nur einige Beispiele.

Die Zertifizierung der Stadt Hildesheim als naturnahe Stadt gilt für 3 Jahre. In dieser Zeit werden Maßnahmen die im Arbeitskreis des Labels erarbeitet wurden, umgesetzt. Hierzu gehört z.B. eine extensive Wiesenpflege, die Ausaat von gebietsheimischem Blühpflanzensaatgut, eine weitere Steigerung der Artenvielfalt im Baumbestand und eine Verbesserung der Strauchpflegemaßnahmen um Lebensräume für Tiere.

Zum Arbeitskreis des Labels zählen u. a. Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden, der Uni Hildesheim, des Bistums Hildesheim, der Verwaltung und der Politik. Die erarbeiteten Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität im Stadtbebiet werden demnächst im Detail der Öffentlichkeit vorgestellt.

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