Dombibliothek erzählt in Ausstellung die Geschichten hinter besonderen Büchern aus dem Bestand

HILDESHEIM. Unter dem Ausstellungstitel „Seitenblicke“ stellt die Dombibliothek Hildesheim einzelne Bücher aus dem Bestand und ihre individuellen Geschichten vor. Die Schau ist sowohl als klassische Ausstellung mit den Originalobjekten und einem interaktiven Erklärungstool in der Dombibliothek erlebbar als auch in digitaler und textbasierter Form auf der Website www.dombibliothek-hildesheim.de.

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es gegenwärtig reduzierte Öffnungszeiten, an denen die „Seitenblicke“-Schau im Ausstellungsraum der Bibliothek zu sehen ist: Die Dombibliothek teilt die Öffnungszeit von Dienstag bis Freitag in einen Vormittagsblock von 9 bis 12 Uhr sowie einen Nachmittags-Block von 14 bis 16 Uhr. Die maximale Aufenthaltsdauer in der Dombibliothek beträgt eine Stunde, ein Mundschutz ist Pflicht.

Die Ausstellung ist auf Dauer mit zeitlich jeweils wechselnden Themen konzipiert. Den Auftakt bilden Schenkungen. Alle gezeigten Bücher gelangten in irgendeiner Weise als Geschenke, zum Teil über mehrere Hände in die Dombibliothek. Die jeweils vorgestellten zwei bis vier Exemplare stammen aus den drei größeren historischen Sammlungen der Dombibliothek: der sogenannten Beverina, der Bibliothek des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum und der Bibliothek des Priesterseminars.

Die Direktorin der Dombibliothek Hildesheim, PD Dr. Monika Suchan, sagt:

„Seitenblicke ist ein Ausstellungsformat, das den Fokus auf einzelne Bücher und ihre individuellen Geschichten legt. Denn die Dombibliothek ist – wie so viele andere historische Sammlungen auch – aus vielen Einzelbänden und kleineren Bibliotheksbeständen der Stadt und des Bistums hervorgegangen. Insofern spiegeln die hier vorgestellten Objekte den Charakter des Hauses als kulturhistorische Sammlung. Sie zeigen dabei nicht nur die tiefe Verwurzelung der Dombibliothek Hildesheim in der Region, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungsgeflechte in ihrer jeweiligen Epoche.“

Wer die Dombibliothek Hildesheim derzeit für die wissenschaftliche Recherche aufsuchen möchte, sollte beachten, dass die Personenzahl im Lesesaal aus Gesundheitsschutzgründen derzeit auf drei Personen begrenzt ist. Es gibt aber auch die Möglichkeit, in einem der drei Einzelräume der Bibliothek zu arbeiten, hier kann der Mundschutz abgenommen werden.

Die Recherche von Büchern sollte online über den Katalog der Dombibliothek erfolgen, der über die Website unter www.dombibliothek-hildesheim.de erreichbar ist. Bestellungen für die Ausleihe werden möglichst per E-Mail an dombib.lesesaal@bistum-hildesheim.de geschickt. In der Regel können die Bücher noch am selben Nachmittag oder am folgenden Vormittag zu den aktuellen Öffnungszeiten im Lesesaal abgeholt werden. Weitere Hinweise zur Bestellung und Ausleihe von Büchern finden sich ebenfalls auf der Website der Dombibliothek.

PR

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