Präventionsrat und Polizei starten gemeinsame Informationskampagne gegen Betrugsmaschen

HILDESHEIM. Nach wie vor gelingt es Trickbetrügern unter allerlei Vorwänden vorwiegend ältere Mitmenschen in Stadt und Landkreis Hildesheim um ihr Erspartes bzw. um Wertgegenstände zu bringen.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Regelungen und Einschränkungen, ist es weder dem Präventionsrat der Stadt Hildesheim noch dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Hildesheim möglich, Beratungen und Informationsveranstaltungen rund um das Thema „Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ durchzuführen.

Aus diesem Grund konzipierten der ehemalige Kriminaloberrat Erhard Paasch, Moderator der AG 55Plus, sowie Kriminalhauptkommissarin Gabriele Freier, Leiterin des Präventionsteams der Polizei Hildesheim, gemeinsam mit Frau Pia Bunsmann, Sachbearbeiterin Prävention der Polizeidirektion Göttingen, einen Informations-Flyer, der insbesondere auf die Gruppe der Seniorinnen und Senioren abzielt.

Flyerinhalt

Es werden gängige Maschen von Betrügereien zum Nachteil älterer Menschen beschrieben und durch Verhaltens-Tipps ergänzt. Im Einzelnen geht es um die Themen Enkeltrick, Gewinnversprechen, falsche Polizeibeamte sowie falsche Handwerker.

Die Präventionsaktion

Aus Sicht von Frau Freier und Herrn Paasch kann nicht oft genug vor den perfiden Maschen der Betrüger, die beispielsweise die Hilfsbereitschaft, Einsamkeit oder Gutgläubigkeit unserer älteren Mitmenschen ausnutzen, gewarnt werden.

Die Auflage von 5.000 Exemplaren wird an Pflegedienste, Wohnungsbaugesellschaften sowie Filialen der Volksbank und Sparkasse verteilt, um von dort an die Zielgruppe ausgehändigt zu werden.

Weitere Exemplare sind bei Bedarf beim Präventionsrat der Stadt, der Polizei Hildesheim und den Polizeikommissariaten Alfeld, Bad Salzdetfurth, Elze und Sarstedt erhältlich.

Der Flyer ist im PDF-Format an die vorliegende Presseinformation angehängt.

Zudem ist beabsichtigt, ihn auf der Homepage des Präventionsrats der Stadt Hildesheim, praeventionsrat-hildesheim.de, des Landkreises Hildesheim, www.senioren-beratungsnetz-hildesheim.de/wohnen&kriminalprävention, und der Polizei Hildesheim, https://bit.ly/32d2XVO, elektronisch einzustellen.

Weitere Informationen und Präventionshinweise zu Straftaten, nicht nur zum Nachteil älterer Menschen, sind im Internet unter www.polizei-beratung.de und www.lka.polizei-nds.de abrufbar.

jpm/ots

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