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„Wir brauchen etwas für die Seele“ – Pastor Stephan Wallis als Nachfolger von Klaus-Daniel Serke in Bad Salzdetfurth ins Amt eingeführt

BAD SALZDETFURTH. Abschied und Neubeginn in Bad Salzdetfurth. In einem feierlichen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche hat Superintendentin Katharina Henking am gestrigen Erntedank-Sonntag Pastor Klaus-Daniel Serke entpflichtet und Stephan Wallis als neuen Pastor ins Amt eingeführt.

Superintendentin Katharina Henking mit dem neuen Pastor Stephan Wallis (links) und dessen Vorgänger Klaus-Daniel Serke in Bad Salzdetfurth

Klaus-Daniele Serke ging nach eigenen Worten mit gemischten Gefühlen in diesen Gottesdienst. Denn der Geistliche hatte immerhin 18 Jahre lang hat in der Kurstadt gepredigt und die Fäden der Gemeindearbeit zusammengehalten. Er hat in dieser Zeit unter anderem die Kirchengemeinden St. Georg und Martin-Luther zusammengeführt, musste die neuen Aufgaben, die durch die Flüchtlingsarbeit auf die Gemeinde zu kamen, stemmen. Immer mit einem Team von engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern. Klar, dass ihm deshalb der Abschied nicht leichtfiel: „Aber ich bin froh, dass die Stelle nach nur sechs Monaten wiederbesetzt werden konnte“, sagte Serke, der eine neu geschaffene Stabsstelle im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt antritt. Dort koordiniert er künftig die Altenseelsorge in den Gemeinden.

In sehr persönlichen Worten lobte Superintendentin Katharina Henking vom Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld die Arbeit des scheidenden Pastors und stellvertretenden Superintendenten. Schon bei ihrer ersten Visitation in Bad Salzdetfurth vor fünf Jahren habe sie erlebt, dass die Menschen hier durch die geistreichen Predigten von Pastor Serke „geistliche Nahrung vom Feinsten“ erhielten. Klaus-Daniel Serke sei stets ganz nah an den Menschen gewesen und habe die besondere Gabe, sehr gut zuhören zu können. „Freiwillig hätte ich ihn nicht hergegeben. Aber der Superintendent in Hildesheim hatte für ihn eine interessante Aufgabe im Köcher“, sagte Henking über die neue Aufgabe von Pastor Serke.

Die Superintendentin zeigte sich erfreut, dass mit dem 57-jährigen Stephan Wallis schnell ein Nachfolger gefunden werden konnte. Und zwar einer, der nicht geschickt wurde, sondern auf eigenen Wunsch nach Bad Salzdetfurth kommen wollte. Stephan Wallis sei ein Pastor mit Leib und Seele, was sie bereits beim ersten Gespräch in der Alfelder Superintendentur gespürt habe: „Er liebt den Beruf und die Menschen. Das ist für uns alle sehr beglückend“, sagte Katharina Henking.

Stephan Wallis arbeitete zuletzt als Pastor in Hunteburg, freut sich auf seine neue Wirkungsstätte in der Kurstadt: „Wir brauchen etwas für die Seele. Ich möchte Sie mitnehmen, um die Zukunft von Bad Salzdetfurth neu zu erfinden“, rief er der Gemeinde zu. Peter Rütters

PR
Foto: Peter Rütters





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