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GRIZZLYS verlieren 1:3 gegen die Netzhoppers und verpassen die Playoffs knapp

HILDESHEIM/GIESEN. Es hat nicht gereicht für die Helios GRIZZLYS Giesen. Im letzten Spiel der Hauptrunde unterliegen sie den Netzhoppers KW-Bestensee mit 1:3 und verpassen damit die angepeilte Playoff-Teilnahme, wenn auch nur knapp. Das abschließende Heimspiel der GRIZZLYS bildete am Ende nicht die phasenweise so starke Saisonleistung der Giesener ab. Das Team von Cheftrainer Itamar Stein wackelte am Abend vor allem in Annahme und Abschluss. Gerade die Eigenfehler machten den Unterschied aus. 

Auf beiden Seiten fehlten wichtige Akteure beim finalen Hauptrunden-Spiel. Die Gäste mussten auf Stammzuspieler Byron Keturakis verzichten, dessen Verletzung beim DVV-Pokalfinale wieder aufgebrochen war. Ersetzt wurde er stark durch den erst Anfang Februar neu verpflichteten Kamil Droszynski. Bei den GRIZZLYS hatte sich Merten Krüger beim Training am Donnerstag verletzt und konnte so beim letzten Spiel der Saison nur zuschauen. Mannschaftsarzt Dr. Stefan Rössig zur Verletzung vom Zuspieler der GRIZZLYS: „Er hat durch einen Aufprall eines Balles beim Training eine schwere Prellung des linken Ohres, verbunden mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen erlitten. Er muss eine Woche Ruhe halten und sich schonen.“

Die GRZZLYS starteten zunächst gut in die Partie. Schnell führte das Team um Kapitän Hauke Wagner mit 8:3. Vor allem im Aufschlag erzeugten Wagner, Röling, van Tilburg, Menner, Eshenko und Mayaula, die von GRIZZLYS-Coach Itamar Stein aufs Feld geschickt worden waren, zu diesem Zeitpunkt viel Druck. Doch Mitte des Satzes drehten die Netzhoppers mehr und mehr auf. Gerade über die Außenposition punkteten die Brandenburger und glichen beim Stand von 13:13 nach Punkten aus. Im Anschluss blieb die Partie eng umkämpft, bis die GRIZZLYS beim Stand von 24:23 den Satz entschieden und ihren ersten Satzball direkt nutzten.

Die Aufstellung der GRIZZLYS blieb auch in Satz Nummer 2 zunächst gleich. Diesmal erwischten die Netzhoppers KW jedoch den besseren Start und konnten sich leicht absetzen. Die Gastgeber liefen ihrem Rückstand bis zum Satzende hinterher und vermehrte Eigenfehler der GRIZZLYS, aber auch eine Leistungssteigerung der Gäste ließen den Abstand auf fünf Punkte anwachsen. Die Netzhoppers nutzen ihren 2. Satzball zum 19:25. 

Nach dem 1:1-Satzausgleich reagierte GRIZZLYS-Cheftrainer Itamar Stein und ließ Mittelblocker David Seybering in der Partie. Er war zum Ende des zweiten Satzes ins Spiel gekommen. Zunächst schien der Plan des GRIZZLYS-Taktikers aufzugehen. Bis Mitte des Satzes führten die Giesener Volleyballer, zeitweise mit vier Punkten. Doch nach wiederholten Eigenfehlern und hektischen Aktionen auf und neben dem Feld glichen die Gäste zum 13:13 aus und konnten beim Stand von 15:16 sogar den Führungswechsel erzwingen. Zwar blieben die Helios GRIZZLYS dran und ließen die Netzhoppers nicht wegziehen, doch dann wackelte beim Stand von 19:19 die Annahme bei den Niedersachsen und die Gäste erspielten sich damit einen kleinen Vorteil. Gute Aktionen von den eingewechselten Jannis Hopt und Timon Schippmann erzwangen dann noch den 24:24 Ausgleich, doch schlussendlich nutzten die Brandenburger ihren 2. Satzball.

Im abschließenden vierten Satz machten die Eigenfehler auf Seiten der Gastgeber den Unterschied. Nach einem schlechten Start konnten sie den Rückstand, der zwischenzeitlich 5 Punkte betrug, nicht mehr aufholen. Sie kamen zwar auf einen Punkt (22:23) heran, doch am Ende verschlug David Seybering seinen letzten Aufschlag der Saison zum 23:25. Damit endete die Partie mit 1:3 (25:23, 19:25, 25:27, 23:25).

GRIZZLYS-Manager Sascha Kucera äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: „Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison – mit Auf und Ab. Wir hätten es aus meiner Sicht in der Hand gehabt, haben dann in den entscheidenden Situationen unnötige Fehler gemacht, so dass wir das Spiel dann noch aus der Hand gegeben haben. Letztendlich sind wir aber trotzdem mit der Saison zufrieden.“

Die Helios GRIZZLYS beenden die Saison 20/21 damit auf Platz 9 der Tabelle und können sich nun mit der Aufarbeitung der Spielzeit, aber auch der Planung der nächsten beschäftigen. Bereits 7 Spieler des aktuellen Kaders haben einen bestehenden Vertrag.

PR
Foto: Christian Scheffler





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