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Linke: Schuften bis zum Umfallen? Laschets Rentenreformpläne sind zynisch und unsozial!

NIEDERSACHSEN. Wie die Presse berichtet, plant der CDU-Chef und Kanzlerkandidat Armin Laschet für den Fall eines Wahlsiegs eine Rentenreform, die im Kern die Einführung eines höheren Renteneintrittsalters durch die Hintertür ist. Laut Laschets Plänen sollen die Abzüge für Menschen, die vor dem gesetzlichen Renteneintrittsalter in den Ruhestand gehen wollen, steigen. Im Gegenzug sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die über das gesetzliche Rentenalter hinaus arbeiten, mehr erhalten, wenn sie in Rente gehen. Dazu erklärt Heidi Reichinnek, Bundestagskandidatin und Landesvorsitzende der LINKEN Niedersachen: „Laschets Pläne sind unsozial und richten sich klar gegen Menschen mit geringem Einkommen! Wenn sie umgesetzt werden würden, müssten Normalverdienende bis zum Umfallen arbeiten, während es sich Spitzenverdiener*innen leisten könnten, zugunsten der Gesundheit früher in den Ruhestand zu gehen. Wer diesen ganzen Wahnsinn verhindern möchte, muss sein Kreuzchen bei der LINKEN machen, weil alle anderen Parteien mit der Union koalieren würden. Nur DIE LINKE lehnt konsequent jede Anhebung des Renteneintrittsalters ab!“

Lars Leopold, Landesvorsitzender der LINKEN Niedersachen ergänzt: „Jede weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters ist eine Rentenkürzung und sorgt dafür, dass Menschen, die ein Leben lang hart gearbeitet haben, ihren Lebensabend in Armut verbringen müssen. Darüber hinaus bedeutet eine Rente erst ab 68 oder sogar noch später für viele ‚Schuften bis zum Umfallen‘, denn jeder fünfte Mensch stirbt hierzulande vor seinem 69. Geburtstag. Angesichts dieser Tatsache müssen wir endlich über eine Senkung des Renteneintrittsalters und über höhere Steuerzuschüsse für die Renten reden. So wären etwa die 2,4 Milliarden Euro, die für kommendes Jahr zur Erhöhung des Verteidigungshaushalts eingeplant werden sollen, als steuerfinanzierter Bundeszuschuss in der gesetzlichen Rente deutlich besser aufgehoben. Geld ist genug da! Zudem würde das Steuerkonzept der LINKEN Normalverdienende entlasten und trotzdem für ein kräftiges Plus in den öffentlichen Kassen sorgen.“

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