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Wilmer ruft zu Teilnahme am globalen Klimastreik auf – Bischof nimmt Forderungskatalog der Initiative Christians For Future entgegen

HILDESHEIM. Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ hat heute Vormittag einen Forderungskatalog der ökumenischen Initiative Christians For Future entgegengenommen. Bei der Übergabe vor dem Bischofshaus waren sechs Christ*innen aus dem Bistum Hildesheim dabei. Wilmer rief dabei auch zur Teilnahme am globalen Klimastreik auf.

Christians For Future verstehen sich als Teil der Fridays-For-Future-Bewegung und setzen sich für Klimaschutz, Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ein. In ihrem Forderungskatalog appelieren Sie an Bistümer und Landeskirchen, offensiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzutreten sowie ein an ökologischen Kriterien orientiertes Handeln in kirchlichen Einrichtungen weiter zu befördern.

„Wir sehen, dass die Kirchen schon viel machen, aber es reicht noch nicht, nötig ist ein echter Sprung nach vorne. Wir wünschen uns Kirchenleitungen, die laut und unbequem sind, ganz in der prophetischen Tradition der Kirche“, sagte Claudia Schweegmann von den Christians For Future.

„Was die Christians For Future fordern, gehört zum gesellschaftlichen Auftrag der Kirche. Wir sehen im Bistum Hildesheim eine Verpflichtung, uns für den Klimaschutz und für Klimagerechtigkeit einzusetzen. Über unseren Umweltbeauftragten und den Projektleiter unserer Klimaschutzinitiative verankern wir das Thema fest in unseren Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Das reicht von Brutplätzen für die Dom-Uhus bis hin zu effizientem Energiemanagement in Gebäuden“, sagte der Bischof.

Wilmer appellierte im Beisein der Vertreter*innen von Christians For Future an die Gläubigen des Bistums Hildesheim, am globalen Klimastreik am 24. September 2021 teilzunehmen. Zur Teilnahme rufen die bolivianischen Bischöfe sowie die Diözesen Hildesheim und Trier, deren Partnerland Bolivien ist, gemeinsam auf.

In dem Aufruf der beteiligten Bischöfe heißt es: „Als Kirche begrüßen wir alle Initiativen wie die Jugendbewegung Fridays for Future, die versuchen, das Bewusstsein für Menschlichkeit zu schärfen und wirksame Maßnahmen von der Politik zu fordern. Wir bitten unsere Gläubigen, Aktionen zu unterstützen, die sich ohne parteipolitische Interessen für Klimagerechtigkeit einsetzen. Wir freuen uns über jede Beteiligung am globalen Klimastreik, der von den jungen Menschen initiiert wird, deren Zukunft durch unsere Art zu leben, zu konsumieren und zu produzieren, bedroht ist. Schließlich rufen wir alle Gläubigen auf, unablässig dafür zu beten, dass Gott uns hilft, das Leben auf dem Planeten Erde zu retten und Sorge zu tragen für das gemeinsame Haus, das er selbst uns geschenkt hat.“

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Foto: Edmund Deppe/bph

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