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Die beliebtesten Hausmittel gegen Krankheiten

DEUTSCHLAND. Sei es die Scheu vor dem Besuch der Apotheke, der Wunsch auf Kosten- und Zeitersparnis oder ein anderer Grund: Hausmittel stehen hoch im Kurs. Ob es sich um eine Erkältung, einen Ausschlag oder Bauchschmerzen handelt, spielt dabei keine Rolle. Doch welche Hausmittel sind am beliebtesten und welche haben sich bewährt? Diese und weitere Fragen beantwortet dieser Artikel.

1. Essig gegen Pilzerkrankungen

Fuß- oder Nagelpilz gelten als besonders unangenehm, sodass die Hürde, sich ein Mittel in der Apotheke zu besorgen, oft sehr hoch ist. Dennoch sollte eine solche Pilzerkrankung schnell behandelt werden – sonst breitet sie sich immer weiter aus und kann auch andere Personen infizieren. Essig gilt als effektives Hausmittel. Er wird einfach mit einem Wattebausch auf die betroffene Stelle aufgetragen. Dennoch sollte man aufpassen: Schlägt die Behandlung mit Essig nicht an, sollte man doch besser auf ein Mittelchen zurückgreifen wie auf die Fußpilz-Sprays wie bei WeFix.

2. Brennnessel als Geheimtipp

Die Brennnessel gilt als wahres Wundermittel. Ihr wird eine reinigende, entgiftende und belebende Wirkung nachgesagt. Besonders in Tees, aber auch in Salaten macht sich das Unkraut gut. Der menschliche Organismus wird rundum unterstützt.

Besonders bekannt ist die Brennnessel für ihre harntreibende Wirkung. Daher findet Brennnesseltee besonders bei Harnwegs- und Blasenerkrankungen Anwendung. Darüber hinaus wirkt sie schmerzlindernd und entzündungshemmend – wenn das einmal keine aussagekräftigen Argumente sind.

3. Pfefferminze gegen Bauchschmerzen

Pfefferminztee schmeckt vielen Menschen gut. Doch dass er auch viele positive Effekte auf den Körper hat, ist einigen dabei gar nicht klar. Pfefferminze gilt als effektives und beliebtes Hausmittel gegen Bauchschmerzen und auch Übelkeit, Blähungen und einen Blähbauch lindert sie. Pfefferminze entspannt den Verdauungstrakt. Dabei muss übrigens nicht zwangsläufig ein Tee herhalten: Auch Pfefferminzöl wirkt gut und kann als Notfalllösung bei akuten Beschwerden eingesetzt werden.

4. Die Wunderwaffe Ingwer

Die scharf schmeckenden Knollen sind nicht jedermanns Sache. Dennoch sollte jeder Haushalt frischen Ingwer bereithalten. Denn in der Knolle stecken viele Effekte, die sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Das enthaltene Gingerol wirkt Entzündungen entgegen und hat eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem. So eignet sich Tee, den man aus frischem Ingwer zubereitet, bereits vorbeugend oder bei einer akuten Erkältung.

Auch Ingweröl hat sich bewährt. Gegen Bauchschmerzen, Übelkeit oder Beschwerden während der Periode hilft das Öl effektiv. Dieses kann man entweder selbst herstellen oder fertig kaufen. Mit etwas Honig vermischt schmeckt man gar nicht mehr so viel von dem Eigengeschmack des Ingwers.

5. Honig – das Hausmittel gegen Halsschmerzen

Vor allem in der kalten Jahreszeit sind es oft Halsschmerzen oder ein nerviges Kratzen im Hals, das besonders stört. Hier kommt Honig ins Spiel! Er gilt als eines der beliebtesten Hausmittel und das nicht nur bei Halsschmerzen. Studien haben gezeigt, dass Honig auch bei Husten effektiv hilft. Der Alleskönner wirkt antibakteriell und antimykotisch. Am besten kombiniert man ihn bei Halsschmerzen mit einem warmen Tee. Doch Vorsicht: Ist die Temperatur des Getränks zu hoch, kann das die Wirkung des Honigs herabsetzen.

6. Teebaumöl gegen Pickel

Der Geruch von Teebaumöl wird von den einen als sehr angenehm empfunden, von den anderen als eher unangenehm. Dennoch hat er eine positive Wirkung – und zwar auf die Haut. Gegen Hautunreinheiten und Pickel gilt Teebaumöl als effektives Hausmittel und natürliche Hilfe im Notfall. Hierfür trägt man einfach einen Tropfen Öl auf die betroffene Stelle und lässt es über Nacht einwirken. Manche integrieren Teebaumöl auch in die tägliche Hautpflegeroutine.

7. Fenchel – das Gewürz gegen Verdauungsbeschwerden

Fenchelsamen gelten als Allheilmittel bei Verdauungsbeschwerden. Seien das Bauchschmerzen, Blähungen oder leichte Krämpfe– ein frischer Fencheltee kann sie in Kürze lindern. Doch auch bei Erkältungen wird Fenchel eingesetzt. Hierfür wird er meist mit Honig kombiniert und auch in Form von Tee getrunken. Schwangere Frauen sollen sogar Fencheltee gegen Sodbrennen trinken. Stillende Mütter profitieren von dem Gewürz, da es die Bildung von Muttermilch anregt. Er zählt nämlich neben Anis-, Kümmel- und Brennnesseltees zu den sogenannten Stilltees. Da die Wirkstoffe jedoch über die Muttermilch an das zu stillende Baby weitergegeben werden, sollte die Mutter nicht zu viel davon trinken. Denn Fenchel hilft zwar gegen Koliken, kann diese jedoch auch verstärken. Ebenfalls wirksam ist Fenchelöl, wenn es äußerlich angewendet wird, gegen Menstruationsschmerzen.

Fazit

Hausmittel sind praktisch, da die meisten einfachen Zugang dazu haben oder sie bereits zu Hause besitzen. Sie wirken auf natürliche Art und Weise und meist auch sehr schnell. Dabei kommt es selten bis gar nicht zu Nebenwirkungen. Dennoch sollten Betroffene darauf achten, dass Hausmittel niemals die Einnahme von Medikamenten ersetzt. Auch der Gang zum Arzt ist bei starken Beschwerden empfehlenswert. Dieser kann darüber aufklären, ob Hausmittel im individuellen Fall ausreichen oder nicht.




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