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Flugreise: 8 Tipps für einen entspannten Urlaub

Eine lange Flugreise kann ganz schön beschwerlich sein, vor allem dann, wenn Kinder mit an Bord sind. Aber auch wer allein reist, muss 12 Stunden und mehr erst einmal so komfortabel wie möglich hinter sich bringen. Das ist glücklicherweise möglich, wie die folgenden 8 Tipps eindeutig beweisen. Und am Ende der Reise steht meist ein besonderes Abenteuer, denn die meisten Flüge werden nach wie vor zum Zwecke des Urlaubs unternommen. Allein das ist Grund genug, die Reise entspannt zu überstehen und die Vorfreude zu genießen.

1. In einem Privatjet fliegen

Es ist ein Hauch von Luxus, der die Flugreise zu einem Abenteuer macht. Wer keine Lust auf Business-Class und stressige Mitreisende hat, kann mit einem Privatjet ganz einfach von A nach B gelangen. Ob für Urlaubsreisen oder für VIP-Businessflüge, mit dem Jet oder mit einem größeren Flugzeug für Gruppen, ist ganz bequemes Reisen möglich. Hiervon profitieren vor allem kleine Gruppen, die gemeinsam mit Kindern in den Urlaub reisen und sich dem Stress einer großen Maschine nicht aussetzen wollen. Doch auch Business-Reisende, die sich auf ihren Geschäftstermin in Ruhe vorbereiten möchten, können im Privatjet entspannen.

2. Den richtigen Platz im Flugzeug wählen

In der Economy-Class wird es schnell eng, Beinfreiheit ist hier ein rares Gut. Wer sich für den richtigen Sitzplatz entscheidet, kann sich jedoch ein bisschen mehr Komfort gönnen. Ein echter Geheimtipp sind die Plätze in der Nähe des Notausgangs, denn hier herrscht eindeutig mehr Platz für die Beine. Auch im hinteren Bereich des Flugzeugs können Reisende Glück haben, da der Raum schmaler zuläuft. Aus diesem Grund befinden sich in den hinteren Reihen oft nur noch zwei Flugplätze nebeneinander, was die Beinfreiheit und die Ruhe fördert.

3. Die richtige Kleidung anziehen

Wenn das Wetter beim Abflug kühl und regnerisch ist, neigen Fluggäste dazu, sich viel zu dick anzuziehen. Wer dann in eine warme Region fliegt, wird spätestens bei der Ankunft überrascht. Oft wird es aber schon während des Fluges wärmer und die Schweißperlen sammeln sich auf der Stirn. Das muss nicht sein, denn mit dem Zwiebellook kann Schweißausbrüchen im Flugzeug vorgebeugt werden. Wenn es dann zu warm wird, kann einfach eine Schicht der Kleidung ausgezogen werden. Wichtig bei der Wahl ist außerdem, dass die Kleidungsstücke locker sitzen und nicht einschnüren. Beinfreiheit in der Hose macht sich bei langen Flügen bezahlt.

4. Trinken während des Flugs ist wichtig

Wenn die Reisekrankheit bei Flugreisen auftritt, braucht es schnelle Hilfe. Zum Glück haben die meisten Maschinen Reisetabletten an Bord, die die Symptome schnell lindern. Um Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit im Vorfeld zu vermeiden, ist viel Trinken sehr wichtig. Alkohol sollte allerdings tabu sein, denn wer dem Sekt oder Wein über den Wolken zu sehr zuspricht, kann schon schnell unter einem flauen Gefühl im Magen leiden. Am besten geeignet ist stilles Wasser, es spendet Flüssigkeit und setzt dem Magen nicht noch zusätzlich zu.

5. Für Gemütlichkeit am Sitzplatz sorgen mit dem richtigen Handgepäck

Gemütlich ohne Beinfreiheit? Ist das überhaupt möglich? Niemand wird das Flugzeug künftig mit seinem Schlafzimmer tauschen wollen, doch ein wenig Komfort lässt sich mit dem richtigen Handgepäck dann doch herausholen. Bei Langstreckenflügen ist es üblich, dass während der Flugzeit auch geschlafen wird. Da nicht alle Passagiere gleichzeitig die Augen schließen, kann es zu Lärm kommen. Noise-Cancelling Kopfhörer sind ein echter Segen und sorgen für mehr Ruhe. Damit nach einer mehrstündigen Flugreise kein steifer Nacken mit Muskelschmerzen auftritt, lohnt sich außerdem ein Nackenkissen oder auch Hörnchen genannt. Zu guter Letzt hilft dann noch die gute alte Schlafmaske, die Umgebung zu verdunkeln.

6. Bewegung auf der Flugreise beibehalten

Zu langes Sitzen birgt das Risiko einer Thrombose. Während des Fluges ist es durchaus erlaubt, aufzustehen, zur Toilette zu gehen und auch einmal auf dem Gang auf- und abzulaufen. Mindestens einmal pro Stunde ist das sogar ratsam, um die Durchblutung der Beine sicherzustellen. Wenn es gerade Turbulenzen oder Unregelmäßigkeiten gibt, wird das Flugpersonal die Anweisung geben, auf dem Platz zu bleiben. Während der übrigen Zeit ist es erlaubt, das Flugzeug zu nutzen, um ein wenig Bewegung zu haben.

Wichtig ist darauf zu achten, dass die Crew nicht gerade ihre Servicezeit hat und mit Getränke- und Speisewagen durch das Flugzeug geht. Dann sind herumlaufende Passagiere schnell ein Störfaktor. Sind die Gänge hingegen leer, spricht nichts gegen etwas Bewegung.

7. Beschäftigungsmöglichkeiten ins Handgepäck packen

Das Smartphone muss während des Flugs ausgeschaltet werden und steht somit nicht zur Unterhaltung zur Verfügung. Langeweile ist deshalb trotzdem nicht nötig, auch wenn der an Bord gezeigte Film eher langweilig ist. Bücher sind bis heute eine beliebte Möglichkeit, wie sich Fluggäste die Reisezeit vertreiben können. Wenn es in ein bestimmtes Urlaubsland geht, lohnt es sich, einen Reiseführer ins Handgepäck zu packen.

Wer zu zweit fliegt, kann kleine Gesellschaftsspiele im Gepäck haben oder sich die Zeit mit guten Gesprächen vertreiben. Und dann gibt es noch die Möglichkeit, ein Hörbuch über Kopfhörer zu hören, was die Zeit wie im Flug vergehen lässt. Je besser die Beschäftigung, desto schneller ist das Reiseziel am Ende erreicht.

8. Die Flugangst schon im Vorfeld behandeln

Wer selten oder gar zum ersten Mal fliegt, wird oft von Flugangst aus heiterem Himmel überrascht. Die Anzahl jener, die mit einem mulmigen Gefühl im Flieger sitzen, ist hoch. Wer sich allerdings ernsthaft unwohl fühlt und an einer Panikattacke leidet, kann die Hilfe der Crew in Anspruch nehmen. Das Personal wird geschult und kann hervorragend mit ängstlichen Gästen umgehen. Als wichtiger Tipp muss aber festgehalten werden, dass für den ersten Flug des Lebens nicht unbedingt eine lange Strecke ausgewählt werden sollte. Es ist sinnvoller, zunächst einmal mit einem Inlandsflug zu testen, wie das Gefühl im Flugzeug ist und ob sich Angst breit macht. Wer feststellt, dass ihn Flugreisen ängstigen, kann sich schon vorab behandeln lassen oder sich im Arzt für den Notfall ein leichtes Beruhigungsmittel verordnen lassen. Es lohnt sich auch immer noch einmal auf die Statistiken der Zwischenfälle zu schauen, denn Fliegen gehört zu den sichersten Fortbewegungsmethoden der modernen Zeit. Und wer sich zurücklehnen und die Vorfreude auf die Ankunft genießen kann, erlebt selbst Langstreckenflüge meist als weniger quälend.

Titelbild: Ross Parmly




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