Dienstag, 19. Mai 2026

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Mehr Ruhe für Anwohner in Springe

Die Deutsche Bahn errichtet im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums neue Lärmschutzwände in Springe. Anwohner entlang der Bahnstrecke profitieren dadurch künftig von deutlich weniger Lärm.   

Im Rahmen des freiwilligen Bundesprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ wird nördlich der Bahnstrecke eine circa 1.900 Meter lange Lärmschutzwand vom Bahnhof bis zum Ortsende an der Wolfstalstraße aufgebaut. Südlich der Bahnstrecke wird eine circa 2.050 Meter lange Lärmschutzwand von der Osttangente bis zur Heinrich-Göbel-Straße erstellt.

Die Vorarbeiten haben bereits im Frühjahr begonnen. Die Hauptarbeiten für die nördliche Lärmschutzwand erfolgen im Zeitraum von Freitag, 29. Juli bis Samstag, 10. September. Die Hauptarbeiten für die südliche Lärmschutzwand erfolgen anschließend von Samstag, den 10. September bis Dienstag, 25. Oktober.

Die Lärmschutzwände bestehen aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlasten die Anwohner entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Zusätzlich profitieren auch die Bewohner von weiter entfernt liegenden Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser Lärmschutzmaßnahme.

Während der Bauarbeiten sind moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte im Einsatz. Zum Schutz der Bauarbeiter vor herannahenden Zügen werden in der Regel feste Absperrungen errichtet, wodurch Warnungen durch Signalhörner weitgehend vermieden werden können. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Belästigungen durch Staub und Lärm lassen sich daher leider nicht vermeiden.

Zeitweise kann es während der Bauarbeiten zur eingeschränkten Nutzung der Bahnübergänge „Fünfhausenstraße“ und „Deisterpfortenweg/ Heinrich-Göbel-Straße“ kommen. Entsprechende Umleitungen werden dann ausgeschildert.

Die Arbeiten sind bei der Stadt Springe und der zuständigen Polizeidienststelle angemeldet.

Einschränkungen im Zugverkehr werden durch die jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen bekanntgegeben.

Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

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