Hänsel und Gretel als Orgelmärchen – Musikalische Leckerbissen beim Orgelherbst in Alfeld

ALFELD. Der Alfelder Orgelherbst in der St.-Nicolai-Kirche geht in die fünfte Runde. Die Veranstaltungsreihe verspricht wieder ein paar musikalische Leckerbissen. Den Auftakt macht das Orgelmärchen „Hänsel und Gretel“ am Sonntag, 20. Oktober, um 16 Uhr.

Mit dem Orgelmärchen „Hänsel und Gretel“ startet der Alfelder Orgelherbst.

Wer kennt sie nicht, die berühmte Geschichte von zwei ausgesetzten Kindern, von einem himmlisch anmutenden Lebkuchenhäuschen und der bösen Hexe im Wald. Melodien wie „Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald“ oder „Brüderchen, komm tanz mit mir“ sind schon vielen kleinen Kindern bekannt und wurden einst von Engelbert Humperdinck in der gleichnamigen Kinderoper verwendet.

Jörg Fuhr greift mit seinem Orgelmärchen auf diese volkstümlichen Melodien der Oper zurück und nutzt die große Farbvielfalt der Orgel für ein ansprechendes Erklingen des Orchesterparts. Mitwirkende sind Rainer Plümacher (Erzähler), Charlotte Diekmann, Stefanie Hildebrandt und Nils-Rune Kothen (Gesang) sowie Christina Kothen (Orgel). Das Konzert für Kinder und Erwachsene hat eine Länge von rund 45 Minuten.

Unter dem Motto „Harfe trifft Orgel“ geht es am Sonntag, 27. Oktober, um 16 Uhr weiter. Johanna Görißen (Harfe) und Holger Brandt (Orgel) spielen unter anderem Werke von Claude Debussy und

Camille Saint-Saens. „Der ewige Atem der Orgel trägt samtig-weich die hellen, vergänglichen Harfentöne“, sagt der Organist Holger Brandt über die beiden Instrumente, die unterschiedlicher kaum sein können und sich doch in Kombination hervorragend ergänzen.

Brandt ist Kantor an der Stadtkirche Walsrode, die 19-jährige Harfenistin Johanna Görißen zählt zum herausragenden Musikernachwuchs Deutschlands. Ihre umfassende musikalische Ausbildung erhielt sie unter anderem am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) der Hochschule in Hannover und als Jungstudentin an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Daneben ist sie Mitglied mehrerer Orchester. 2017 erhielt sie beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert” die Höchstpunktzahl.

Ein Orgelkonzert mit Helmut Langenbruch beendet am Samstag, 2. November, um 18 Uhr die Veranstaltungsreihe. Der ehemalige Kirchenmusikdirektor an St. Michaelis in Hildesheim spielt Werke
Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy und anderen.

Bei allen drei Konzerten ist der Eintritt frei: „Stattdessen bitten wir um einen Austritt. Über die Höhe des Preises entscheiden die Besucher“, sagt die Kirchenkreiskantorin Christina Kothen. Unterstützt wird der Orgelherbst vom Förderverein für Kirchenmusik an St. Nicolai Alfeld sowie der Kampagne „Hoch empor“, eine gemeinsame Initiative der Musikland Niedersachsen gGmbH und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

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