Großbrand in Wäscherei
Gegen 20:10 Uhr am Montag den 05.01.2025 wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr zusammen mit den Kräften der Ortsfeuerwehr Sorsum über die Brandmeldeanlage zu einem Wäschereibetrieb am Nordfeld in Sorsum alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte konnten bereits auf der Anfahrt deutlichen Flammenschein aus dem Dach eines Gebäudeteiles erkennen. Somit wurde direkt die Alarmstufe erhöht, um zügig weitere Kräfte und Einsatzmittel an die Einsatzstelle zu bekommen.
Die darauffolgende Erkundung ergab einen ausgedehnten Brand in einem Gebäudeteil, der sich rasch auch auf einen Weiteren ausbereitete. Das Objekt war bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits geräumt. Somit konnte sich auf das Löschen des Brandes konzentrieren werden. Im ersten Einsatz befanden sich viele Atemschutzgeräteträger, sowie die Drehleiter, um die schwer zu erreichenden Brandherde abzulöschen. Schnell ergaben sich Probleme bei der Löschwasserversorgung, womit nicht alle im Einsatz befindlichen Leitungen durchgehend versorgt werden konnten. Die durch die frühzeitige Erhöhung der Alarmstufe nachrückenden Kräfte und Einsatzmittel konnten diese Lücke zügig schließen. Eine Ausbreitung ließ sich jedoch nicht verhindern. Das Objekt wurde in zwei Brandabschnitte unterteilt, um gezielter auf die einzelnen Brände eingehen zu können. Aufgrund der hohen Brandlast durch viele mit Wäsche beladene Rollcontainer breitete sich das Feuer sehr zügig aus. Eine in der Mitte des Gebäudes befindliche Brandwand galt es zu halten. Hierzu wurde auch die Logistik an der Einsatzstelle auf das erhöhte Pensum an Einsatzmitteln angepasst. Dies betraf Betriebsmittel, Atemschutzgeräte, Einsatzstellenhygiene und Verpflegung. Zusätzlich wurden Drohen zur besseren Übersicht und Lageerkundung eingesetzt. Den aufgrund von Einsturzgefährdung nicht mehr durchführbaren Innenangriff übernahmen Löschroboter. Ein im gefährdeten Bereich befindliches Gefahrstofflager konnte gehalten werden. Es wird weiterhin daran gearbeitet, dass Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Einsatz wird vermutlich noch viele Stunden in Anspruch nehmen. Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nicht. Über die Brandursache und die Schadenhöhe kann die Feuerwehr keine Aussage treffen. Bisher befanden sich rund 120 Kräfte der Feuerwehr Hildesheim im Einsatz.
PR
Foto: Celler Presse
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