NBank bewilligt 2025 rund 21,5 Millionen Euro für den Landkreis Hildesheim
Der Landkreis Hildesheim hat 2025 in erheblichem Umfang von Fördermitteln der NBank profitiert: Insgesamt bewilligte das landeseigene Förderinstitut rund 21,5 Millionen Euro aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln für Projekte im Kreisgebiet und unterstützte damit Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger gezielt bei wichtigen Vorhaben. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sorgt eine verlässliche Förderung dafür, dass zentrale Zukunftsprojekte vor Ort umgesetzt werden können“, betont Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank.
2024 hatte das Fördervolumen noch bei rund 37,8 Millionen Euro gelegen. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang ist die geringere Nachfrage im sozialen Mietwohnungsbau. Während im Jahr 2024 noch rund 16,1 Millionen Euro für 87 Wohneinheiten bewilligt wurden, flossen 2025 noch rund 1,4 Millionen Euro für 18 Wohneinheiten in dieses Fördersegment. Das Vorjahresergebnis war damit deutlich durch einzelne größere Wohnungsbauprojekte geprägt.
Kommunen nutzen Infrastrukturkredit
Ein wichtiger Baustein der Förderung blieb im Jahr 2025 der Kommunale Infrastrukturkredit Niedersachsen. Dessen Nutzung stieg im Landkreis Hildesheim deutlich an: Während 2024 noch rund 4,4 Millionen Euro bewilligt wurden, flossen 2025 rund 7,9 Millionen Euro über dieses Instrument in die Kommunen des Landkreises.
„Das Darlehensgeschäft ermöglicht Kommunen gezielt Investitionen, die die Transformation in Niedersachsen voranbringen“, so Kiesewetter.
Hohe Nachfrage in der Arbeitsmarkt- und Fachkräfteförderung
Unverändert hoch blieb die Nachfrage im Bereich der Arbeitsmarkt‑ und Fachkräfteförderung. Die Meisterprämie im Handwerk wurde sowohl 2024 als auch 2025 jeweils 73‑mal bewilligt und unterstreicht damit die kontinuierliche Bedeutung dieses Instruments für die Fachkräftesicherung im Handwerk. Auch die Niedersächsische Weiterbildungsprämie wurde erneut stark genutzt: Sie wurde 2025 21‑mal bewilligt, nach 25 Bewilligungen im Jahr 2024.
Beide Programme honorieren berufliche Weiterqualifizierung und tragen dazu bei, Fachkräfte langfristig an Betriebe zu binden – ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit der Region.
„Investitionen in Arbeitskräfte sind Investitionen in die Wirtschaft von morgen“, betont Kiesewetter. „Fachkräfte sind es, die unsere Wirtschaft tragen – gerade im Handwerk und im Mittelstand.“
Starkes Förderjahr auf Landesebene
Landesweit blickt die NBank auf ein außergewöhnlich starkes Förderjahr zurück. Im Jahr 2025 bewilligte sie insgesamt rund 1,82 Milliarden Euro und erzielte damit – außerhalb der Corona-Jahre – das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Mit rund 20.500 Förderungen unterstützte sie Unternehmen, Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen. Im Vorjahr hatte das Fördervolumen noch bei knapp 1,68 Milliarden Euro gelegen.
Ausblick: Investitionen in Hildesheim weiter stärken
Mit Blick auf 2026 rechnen Expertinnen und Experten für Niedersachsen lediglich mit einem geringen Wirtschaftswachstum. Vor diesem Hintergrund gewinnt die gezielte Investitionsförderung weiter an Bedeutung – auch für Landkreise wie Hildesheim. Die geplante Überführung eines Teils des Wohnraum‑ und Wohnquartierförderfonds in das Eigenkapital der NBank soll zusätzliche finanzielle Spielräume schaffen, um insbesondere das Darlehens‑ und Beteiligungsgeschäft weiter auszubauen.
„Wir wollen Kommunen, Unternehmen und Gründerinnen und Gründer in Landkreisen wie Hildesheim auch künftig verlässlich bei der wirtschaftlichen, digitalen und sozialen Transformation unterstützen“, so Kiesewetter.
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Foto: moerschy / Pixabay
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