Lebendiger Treffpunkt in Eitzum eingeweiht
Ob Vereinssitzungen, Lesungen oder spontane Treffen mit Freunden – für ein lebendiges Miteinander braucht es im Dorf einen Ort der Begegnung. Mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus in Eitzum steht der Gemeinde Despetal nun ein moderner, barrierefreier Treffpunkt zur Verfügung, der das gesellschaftliche Leben bereichern und die Zukunftsfähigkeit des Ortes sichern wird. Nach intensiver Planungs- und Umbauphase wurde das Dorfgemeinschaftshaus am Mittwoch, 27. Mai 2026, feierlich eröffnet.

An der Eröffnung nahmen Ottmar von Holtz, Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Volker Senftleben, Samtgemeindebürgermeister Leinebergland, Ulf Gabriel, Bürgermeister der Stadt Gronau (Leine) und Thomas Oelker, Bauamtsleiter der Samtgemeinde Leinebergland, teil. In ihren Grußworten würdigten sie die erfolgreiche Umsetzung des Projekts und die Bedeutung des neuen Dorfgemeinschaftshauses.
„Die Städtebauförderung als gemeinsames Programm von Bund und Ländern ist ein zentrales Instrument, um Städte und Gemeinden lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus wurde in Eitzum ein Ort geschaffen, der das Gemeinschaftsgefühl stärkt und die Gemeinde aufwertet“, betonte Ottmar von Holtz.
Nach Prüfung verschiedener Standorte fiel im März 2023 die Entscheidung, die vorhandenen Räumlichkeiten an der Turnhalle in Eitzum gemeinsam mit der ehemaligen Lehrerwohnung zum neuen Treffpunkt umzubauen. Bei der vollständigen Entkernung und umfassenden Modernisierung wurde besonderer Wert auf klima- und energieschonende Technik gelegt: Eine Wärmepumpe, ein Pufferspeicher sowie eine Entfeuchtungsanlage im Technikkeller sorgen für einen nachhaltigen Betrieb. Der Hauptzugang wurde barrierefrei gestaltet.
Die Ausgaben für die städtebauliche Gesamtmaßnahme „Kommunales Netzwerk – Samtgemeinde Gronau (Leine)“ belaufen sich auf rund 5,2 Millionen Euro, davon wurden rund 3,45 Millionen Euro als Fördermittel von Bund und Land bereitgestellt. Für das Dorfgemeinschaftshaus wurden rund 520.000 Euro investiert, davon sind rund 366.000 Euro Fördermittel. Die Außenanlagen werden voraussichtlich weitere 20.000 Euro kosten.
Das Dorfgemeinschaftshaus ist die letzte große Einzelmaßnahme im Rahmen der Gesamtmaßnahme, die 2012 in das Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ aufgenommen wurde. Heute heißt das Programm „Lebendige Zentren“.
PR
Foto: ArL LW
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