Sonntag, 14. Juni 2026

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Leinebrücke Freden für Untersuchung kurzfristig gesperrt – Umleitung über Alfeld oder Greene empfohlen

Die Leinebrücke in Freden (Am Schillerplatz / L 487), steht Fahrerinnen und Fahrern aktuell nicht zur Verfügung. Die Landesbehörde hatte eine außerplanmäßige Brückenprüfung am Donnerstag, 4. Juni, angeordnet, nachdem bei der laufenden Sanierung Schäden aufgefallen waren. Demnach ist ein Stahlträger sehr stark korrodiert und muss genauer untersucht werden.

Um die Untersuchung schnellstmöglich durchführen zu können, ist die Brücke kurzfristig gesperrt worden. Ziel der Untersuchung ist, den Schaden und etwaige Folgen für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer einzuschätzen sowie die Grundlage für die Reparatur des Schadens zu legen.

Nach der kurzfristigen Sperrung am Donnerstag konnte die Landesbehörde die Brücke für Fußgänger und Radfahrer bereits am selben Tag wieder freigeben. Auch für den Kraftverkehr soll die Brücke möglichst schnell wieder freigegeben werden. Wann es soweit ist, hängt jedoch vom Untersuchungsergebnis und den nötigen Reparaturen ab. Für die Zwischenzeit empfiehlt die Landesbehörde den Fahrerinnen und Fahrern, über die L 487 Richtung Greene oder über die L 486 Richtung Alfeld zu fahren und jeweils dort die Leine zu überqueren.

Der Schaden an dem Stahlträger war unter einem Gehweg zutage getreten. Dieser Bereich der Brücke ist Teil des aktuellen Sanierungsabschnittes. Um Fußgängerinnen und Fußgänger nicht unnötig einzuschränken, war die Brücke in diesem Bereich bisher nicht geöffnet worden. Der Schaden blieb daher bis jetzt unentdeckt.

Die Landesbehörde wird über das Ergebnis der Brückenprüfung und die nächsten Schritte rechtzeitig informieren und bittet um Verständnis für die Einschränkungen.

Hintergrund

Die Brücke wurde 1895 gebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg immer wieder an die Anforderungen des wachsenden Verkehrs angepasst. Es handelt sich um eine Bogenbrücke aus Stahlfachwerk. Sie ist mittlerweile rund 130 Jahre in Betrieb. Wie alle Brücken in Niedersachsen wird sie laufend beobachtet und regelmäßig auf Schäden und Standsicherheit hin überprüft. Zusätzlich zu der halbjährlichen Bauwerksbesichtigung wurde sie zuletzt 2023 genauer untersucht. Seit April 2024 wird die Brücke saniert. Das Sanierungsprogramm umfasst, den Korrosionsschutz der Stahlbauteile zu erneuern, Mängel an den Bauteilen zu beheben, das Brückengeländer auf 1,30 Meter zu erhöhen sowie Asphaltschichten und Gehwege zu erneuern.

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Foto: Sciffler / Pixabay

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