Sommerleseclub JULIUS: Neuer Teilnehmerrekord
HILDESHEIM. „Bücher lese ich sehr gern, da bin ich auf einem anderen Stern“, reimte die Gewinnerin des diesjährigen Kreativpreises im Sommerleseclub JULIUS (Jugend liest und schreibt). Die RBG-Schülerin Luisa Otto war eine von 645 Schülerinnen und Schülern, die in Hildesheim am niedersachsenweiten Leseprojekt für 11- bis 14-Jährige teilnahm, das die Stadtbibliothek Hildesheim abermals in den Sommerferien organisiert hatte und damit auf große Resonanz stieß. Mit diesem neuen Teilnehmerrekord zählt die Einrichtung zu den erfolgreichsten von insgesamt 50 mitmachenden Bibliotheken, worüber sich auch Projektleiterin Stefanie Thiem von der VGH-Stiftung bei der Abschlussveranstaltung in der Thega freute. „Mit 3141 entliehenen Titeln und 1742 ausgefüllten Bewertungsbögen waren die ‚Hildesheimer Buchverschlinger‘ 2018 wieder besonders lesehungrig“, berichtet Andrea Gabbatsch (Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek). Zur Belohnung gab es für alle eine kostenlose Filmvorführung und eine coole JULIUS-Schultertasche.


Die beliebtesten Bücher kamen diesmal aus sehr unterschiedlichen Themenbereichen: Auf Platz 1 lag „Wolkenschloss“ von Bestsellerautorin Kerstin Gier, danach folgten gleichauf zwei sehr unterschiedliche Titel: Das leicht zu lesende „Ich werde Youtube-Star“ von Florian Buschendorff und das deutlich komplexere „Tagebuch der Anne Frank“ in einer Graphic Novel Version von Ari Folman. Sehr spannend wurde es auch bei der Bekanntgabe der erfolgreichsten Klasse: Es ist die jetzige 6A des Scharnhorstgymnasiums mit 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Als Belohnung gab es 100 Euro für die Klassenkasse.
Einiges ist aus den Büchern auch hängengeblieben, wie bei der Vergabe der Kreativpreise festzustellen war. Sehr vielfältige Ideen gab es bei den 19 kreativen Beiträgen. Den ersten Platz teilten sich Luisa Otto mit einem Kissen inklusive Reimen zu ihrem Lieblingsbuch „Luzifer junior – zu gut für die Hölle“ und Saga Werner mit einem abwechslungsreich gestalteten Buch in dem sie die Erlebnisse der Buchheldin Pippa, deren (halbes) Leben ein Ponyhof ist, in Bezug zu ihrem eigenen Leben setzte. Auf Platz zwei folgte Linnea Häger mit einer Fortsetzungsgeschichte zum anspruchsvollen Sektenroman „Hier musst du glücklich sein.“ Beste Vielleserin wurde dieses Jahr Lelya Schnipkoweit mit 48 gelesenen Büchern aus der Auswahl von 100 aktuellen Titeln.
Auch im Rahmenprogramm wurde den ganzen Sommer über einiges geboten: Sehr gut besucht war zum Beispiel ein Schreibworkshop, bei dem die Jugendlichen durch gezielte Übungen ihre sprachliche Kreativität und Ausdrucksfähigkeit verbessern konnten. „Die Schreibkladden füllten sich rasant mit witzigen und nachdenklichen Texten, trotz der großen Hitze“, so Andrea Gabbatsch. „Auch beim Lesepicknick im Ehrlicher-Park wurde engagiert über den Sommerleseclub und Buchinhalte diskutiert. Darum soll es beim JULIUS-Club zusätzlich zum Lesen und Schreiben gehen: Spaß, Mitsprache und ehrliche Bewertungen.“ Viel Spaß hatten die Jugendlichen auch beim Erstellen von I-Movie-Filmen zu JULIUS-Büchern, als kreatives Zusatzergebnis gab es hier einen spontan erstellten Film des 13-jährigen Artur Simonenko über seine Impressionen der Bibliothek, über den sich das Bibliotheks-Team besonders freute.
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