Bund fördert zu 100% die Kosten für die Barrierefreiheit an den Bahnhöfen Groß Düngen und Hoheneggelsen

GROß DÜNGEN/HOHENEGGELSEN. Im Rahmen des 2015 aufgelegten „Zukunftsinvestitionsprogramms“ (ZIP) hat der Bund einen Planungsvorrat zur Umsetzung von verschiedenen Elementen der Barrierefreiheit an kleinen Bahnhöfen geschaffen, in dem Mittel für Planung zur Verfügung gestellt wurden. Dieser Planungsvorrat umfasst deutschlandweit insgesamt 118 Bahnhöfe.
Bisher waren zwar die Mittel für Planung der Projekte, jedoch nicht für die bauliche Umsetzung im Bundeshaushalt enthalten. Dies ist  mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses geändert worden. Der Bund stellt  für die Jahre 2019-2026 insgesamt 330 Mio. Euro zur Verfügung. Dadurch wird ermöglicht,  dass die Projekte zu 100% aus dem Bundeshaushalt finanziert werden können. Dies stellt eine Ausnahme dar.
Für den Landkreis Hildesheim bedeutet dies, dass die Bahnhöfe Groß Düngen und Hoheneggelsen für die Modernisierung des Bahnsteigs zur Barrierefreiheit vorgesehen sind.  Voraussichtlich im Laufe des Jahres 2021 werden alle Planungen abgeschlossen sein.
„Ich habe mich über die Nachricht meines Kollegen Rüdiger Kruse MdB (CDU), Berichterstatter für Verkehr und digitale Infrastruktur im Haushaltsausschuss des Bundestages, sehr gefreut“, so die CDU-Kreisvorsitzende und ehemalige Bundestagsabgeordnete Ute Bertram.
„Damit hat sich der Bund weiter für die Stärkung des ländlichen Raumes positioniert. Meiner Überzeugung nach ist eine der wichtigsten Aufgaben von Politik, jedem Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, insbesondere wenn er durch eine körperliche Behinderung in dieser Freiheit eingeschränkt ist. Vor diesem Hintergrund war es uns ein Anliegen, hier einen Beitrag zu leisten und im Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages die vollständige Kostenübernahme für 118 zukünftig barrierefreie Bahnhöfe zu beschließen. Nicht zuletzt profitieren auch Familien mit Kinderwagen und Radfahrer von dieser Maßnahme“, so Bertram weiter.
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