HAWK kann mit Sanierung und Verschönerung der Außenanlagen am Campus Hohnsen starten

HILDESHEIM. Die HAWK kann jetzt am Standort Hildesheim mit den Arbeiten zur Gestaltung der Außenanlangen und der Sanierung der Kanalisation im Bereich Campus Hohnsen beginnen. Für die Maßnahmen, die in der Woche nach Ostern beginnen und voraussichtlich bis Herbst 2022 dauern werden, stehen insgesamt rund 3,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Schon seit 2006 haben an der Fakultät Bauen und Erhalten studentische Projektteams unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Jürgen Collin (inzwischen im Ruhestand) und den Wissenschaftlichen Mitarbeitern Anja Markwart und Thomas Kauertz Ideen zur Außengestaltung des Geländes entwickelt, die zum Teil in die Planungen eingeflossen sind. Das jüngste Thema war ein studentischer Wettbewerb, bei dem Ideen zu einer besonderen Bushaltestelle entstanden – die auf Initiative von Fritz Ahrberg in seiner Zeit als Leiter Hochschulmarketing auch in Haltestelle „HAWK Campus“ umbenannt werden konnte. Aktuell wird gemeinsam mit der Stadt Hildesheim an einer Realisierung eines aus dem Wettbewerb hervorgegangenen Entwurfs gearbeitet.

Allen Beteiligten herzlichen Dank für ihren Einsatz. Das Präsidium unterstützt die Maßnahmen durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln.

Insgesamt soll die Aufenthaltsqualität der Außenanlagen im Bereich Campus Hohnsen deutlich verbessert werden. Vorhandene Zäune sollen zurückgebaut werden, um eine Verschmelzung mit dem öffentlichen Raum zu erreichen. Vorgesehen sind großflächig Sitzmöglichkeiten zum Verweilen – sowohl im Bereich zwischen Hohnsen 1 und Goschentor, als auch vor der Mensa im Innenhof zwischen Hohnsen 1 und 2.

In diesem Zuge werden um die Gebäude Hohnsen 1 und Hohnsen 2 die Kellerwände trockengelegt, um nachhaltig die Gebäudesubstanz zu sichern. Erneuert werden Kanalisation, Regen-, wie Schmutzwasser- und die Versorgungsleitungen auf dem Grundstück – einschließlich des Fettabscheiders für das Mensagebäude. Die Flächen und die Beleuchtungsanlage der Außenanlagen werden barrierefrei.

Gleichzeitig musste ein modernes Parkraumkonzept erarbeitet werden, das dem Anspruch der Verkehrssicherungspflicht zwischen Fußgänger/innen und Kraftfahrzeugen auf dem Grundstück gerecht wird. Um die Fahrradfreundlichkeit zu stärken, soll eine Vielzahl von Fahrradbügeln installiert werden. Berücksichtigt wurde bei den Planungen auch der Anschluss für mögliche Ladestationen von Elektroautos durch die Verlegung von Leerrohren.

Schon im Jahr 2013 hatte die HAWK die Sanierung der Außenanlagen um den Campus Hohnsen beim Land Niedersachsen beantragt. Nach einer Prüfungsphase hat das Land dann 2016 die Freigabe zur Erstellung der Haushaltsanmeldung erteilt. Planerisch wurde das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen tätig, um auch gemeinsam mit externen Fachplanern ein modernes Gesamtkonzept zu erstellen. Das Land hat dem Konzept schließlich im Herbst 2018 zugestimmt.

Die Maßnahme wurde von Seiten des Staatlichen Baumanagement Südniedersachsen in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Bauabschnitt 1 wird voraussichtlich am Dienstag nach Ostern, also ab 23. April 2019, um das Gebäude Hohnsen 1 mit der Abdichtung der Kelleraußenwände beginnen. Daraus resultiert, dass die Parkraumfläche vor dem Gebäude Hohnsen 1 bis hin zu dem Bereich in Richtung Goschentor nicht mehr zur Verfügung steht.

Am Dienstag, 23. April 2019, muss aber zunächst sogar der gesamte Parkraum am Campus Hohnsen für einen Tag komplett gesperrt werden, weil das große Sonnensegel (Connection Lounge) mit Großgeräteinsatz vom Mensavorplatz in den Innenhof Hohnsen 2 versetzt wird. Die Schranken werden sich an diesem Tag nicht öffnen – die Anlage ist deaktiviert.

Vorgesehen ist je nach Witterung eine durchgängige Bautätigkeit. Dabei soll so weit wie möglich Rücksicht auf die Nutzer/innen genommen werden. Es wird von allen am Bau Beteiligen versucht, die Störungen und Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, kündigt das HAWK-Gebäudemanagement unter der Leitung von Björn Kiefner an.

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Fotos: HAWK

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