„JUGEND STÄRKEN im Quartier”: Weitere Förderung bis 2022

HILDESHEIM. Gute Nachrichten für Hildesheim: Das Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier” wird bis Juni 2022 in der Stadt fortgesetzt. „Für die zweite Förderphase erhält die Stadt Hildesheim diesmal knapp 700.000 Euro für die nächsten dreieinhalb Jahre”, freut sich Malte Spitzer (Stadt Hildesheim, Dezernent für Jugend, Soziales, Schulen und Sport). Damit stehen der Stadt insgesamt knapp 1,4 Millionen für Jugendsozialarbeit zur Verfügung. Neben den Fördermitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) übernehmen die Stadt, der Landkreis und die Johannishofstiftung die restlichen Mittel. Bundesweit werden 162 Kommunen gefördert.

Die Angebote kommen insbesondere jungen Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren zugute, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die über andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind. Damit sind zum Beispiel schulverweigernde Jugendliche oder Abbrecherinnen und Abbrecher von Arbeitsmarktmaßnahmen sowie junge Neu-Zugewanderte mit besonderem Integrationsbedarf gemeint. „JUGEND STÄRKEN im Quartier” unterstützt sie bei der (Re-)Integration in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft. „Ziel ist, die Teilnehmenden mit niedrigschwelligen Angeboten zu aktivieren und ihre Kompetenzen und Persönlichkeit zu stärken”, erläutert Anja Sensen (Stadt Hildesheim, Bereichsleitung Jugend).

„Mit dem Modellprogramm werden verschiedene sozialpädagogische Unterstützungsangebote kombiniert – zum Beispiel aufsuchende Jugendsozialarbeit, Clearing und individuelles Fallmanagement – die passgenau auf die Bedürfnisse der Jugendlichen ausgerichtet sind und ihnen konkrete Hilfeleistungen bieten”, präzisiert Projektkoordinatorin Sabine Hartung. In Mikroprojekten mit Mehrwert für das Quartier und dessen Bewohnerinnen und Bewohner engagieren sich die Jugendlichen für ihre Stadtteile, in denen sie zum Beispiel Stadtteilfeste organisieren oder bei der Einrichtung von neuen Freizeitplätzen mitwirken. Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten alle beteiligten Akteure wie der Caritasverband für Stadt und Landkreis, die Cluster Sozialagentur, sowie die Vereine Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld und Cluster eng zusammen.

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Fotos: Stadt Hildesheim

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