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SARSTEDT. Das darf man „eine gelebte Städtepartnerschaft“ nennen: Die Mitglieder des Sarstedter und des französischen Komitees für die Städtepartnerschaft Sarstedts mit den Städten Gaillon und Aubevoye in der Normandie besuchen sich nicht nur im jährlichen Wechsel gegenseitig über das Himmelfahrt-Wochenende, sondern auch sonst nimmt man an Aktivitäten der jeweiligen Städte teil – trotz einer Entfernung von 850 km. Läufer aus Sarstedt sind bereits mehrfach beim Stadtlauf in Aubevoye aktiv dabei gewesen, Handballer aus Frankreich haben an Turnieren in Sarstedt teilgenommen, Tradition ist die Teilnahme von Franzosen am Sarstedter „Kartoffelmarkt“ ebenso wie die von Sarstedtern am „Weihnachtsmarkt“ in Frankreich. Auch in diesem Jahr fuhr eine kleine Sarstedter Delegation unter der Leitung der Komitee-Vorsitzenden Gabi Neumann und Sylla Marienfeld-Schlüterbusch zum um aus organisatorischen Gründen um zwei Wochen vorverlegten „Weihnachtsmarkt“ nach Frankreich.

Das Sarstedter „Partnerschaftskomitee“ ist kein Verein im üblichen Sinne, sondern eine Arbeitsgemeinschaft der Stadt Sarstedt – deshalb muss man sich nicht an Vorschriften halten, die sonst für Vereine gelten: Das Sarstedter Komitee hat aus dem Grunde nicht nur einen, sondern gleich vier Vorsitzende.

Die Sarstedter verkauften dort am Sonntag „Sarstedter Spezialitäten“, neben den „Suprises“, einer Art Wundertüte, auch wieder Adventsgestecke, Glühwein, Gebäck und Kekse, Bier, vor allem Sarstedter Bier, sowie “Braunkohl und Brägenwurst“ – in Frankreich umso beliebter, als es dort ein unbekanntes Essen ist.

Gabi Neumann: „Ohne die umfangreiche Unterstützung verschiedener Organisationen und Institutionen wäre ein Teilnahme Sarstedts am Weihnachtsmarkt in Frankreich nicht möglich.“ Ihr Dank gilt vor allem der GHG Sarstedt, der Braumanufaktur REIMOT in Sarstedt, die das „Sarstedter Bier“ herstellt, dem Autohaus Dost, der Firma Trinkgut, der Schlachterei Heimann in Ingeln-Oesselse sowie der Sparkasse HGP.

Jürgen Matz




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