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Wenn man keine Wettkämpfe laufen darf, dann läuft man/frau halt „mal eben so 121,6 km….

SARSTEDT. Der Hannover-Marathon ist bekanntlich Corona zum Opfer gefallen. Stattdessen forderten die Veranstalter die enttäuschten Läuferinnen und Läufer auf, einen „Stay at Home-Marathon“ zu absolvieren. Die Streckenlänge konnten sie selbst auswählen. Die klassische Marathon-Distanz über 42,195 km reizte Janine Thürnau, „sportliches Aushängeschild“ vom TKJ – Lauftreff nicht: Zusammen mit einem befreundeten Läufer, Tobias Schmidt, startete sie in der Nacht zum Sonnabend um 04 Uhr – mit dem vorgeschriebenen Corona – Sicherheitsabstand – zu einem „24 Stunden-Lauf“. In der Nacht zum Sonntag um 04 Uhr hatten sie 121,6 Kilometer zurückgelegt. Die Zwischenzeiten: 21 km in 01:52 Std., 42 km in 05:20 Std., 71 km in 09:50 Std., 100 km in 15:56 Std., 121 km in 24 Std. Janine Thürnau berichtete nach dem „Höllenritt“: „Wir sind über Arpke, Meine bis nach Fallersleben gelaufen und dann zurück – Wir hatten 3 Stopps und teilweise noch mobile Begleitung. Wir haben es nicht komplett zurück geschafft. Es gab dann einen deutlichen Einbruch. Für die restlichen Kilometer haben wir dann das Taxi genommen. Ich hatte wirklich Respekt davor und war mega aufgeregt. Ich bin super zufrieden und finde es erstaunlich, wozu der menschliche Körper in der Lage ist“.

jm




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