Das STUDIO sucht ein neues Zuhause

HILDESHEIM. In der Zusammenarbeit zwischen der Kulturfabrik Löseke und der STUDIObar hatten sich über die vergangenen zwei Jahre Probleme organisatorischer und kommunikativer Art entwickelt. Die Veranstaltungsdurchführung wie auch die Öffentlichkeitsarbeit wurden dadurch leider negativ beeinflusst. Weitere Gründe, warum die Zusammenarbeit zwischen KUFA und Studio nicht fortgesetzt werden kann aus Datenschutzschutzgründen nicht mitgeteilt werden. Zudem möchte die Kulturfabrik Can Güler nicht anfeinden, sondern sind mit unterstützenden Angeboten und Hilfestellungen wie Mieterlass in der Corona-Zeit ihm und dem Studio entgegengekommen. Die Kulturfabrik hatte mehrere Gespräche, aus denen sie im Guten und nicht in Streit und Missgunst auseinandergegangen sind.

Der Grund, warum die KUFA im Januar 2018 Can Güler mit seiner Idee, eine Bar zu eröffnen, die Räumlichkeiten des ehemaligen HOBO verpachtet hat, war, dass die KUFA ihrer (und ggf. einer neuen, erweiterten) Zielgruppe wieder eine Kneipe anbieten wollte. Getränke, Essen, Midnight-Snacks und Hintergrund-Musik – doch von diesem Konzept hat sich das Studio wegentwickelt. Für das Studio und Herrn Güler ist das gut, dass die Idee lebt. Für die KUFA heißt das leider, dass der Plan, den Langen Garten um eine moderne, alternative Kneipe zu erweitern, nicht aufgegangen ist. Um der Weiterentwicklung des Hauses Rechnung zu tragen, wurden nun Konsequenzen gezogen. Dennoch schmeißt die Kulturfabrik Can nicht außerplanmäßig raus. Vielmehr läuft der Pachtvertrag schlichtweg mit Ende des nächsten Turnus‘ aus.

„Auch wenn eine Zusammenarbeit zwischen KUFA und Studio perspektivisch also leider unattraktiv ist, unterstützen wir Can Güler und sein Team und wünschen ihm, dass er einen Ort findet, an den das Studio noch besser passt als in den Langen Garten; dass einen Ort findet, an dem das Studio noch weiter wachsen und sich zudem entfalten kann, was es auf bestem Weg ist zu sein: Ein Underdog der exklusiven Live-Musik und Dj-Events. Wir wünschen dem Studio auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg“, so die Kulturfabrik.

Damit das Studio weiterleben kann, hat Can Güler sein Hilfegesuch-Video aufgenommen und in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht. Denn er hat derzeit gravierende Probleme einen Vermieter, einen Raum, einen Ort für (seine) Nachtkultur zu finden. Die KUFA hat sich dem Studio angeschlossen und auf ihren eigenen Kanälen dazu aufgerufen zu helfen.

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