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Wettbewerb um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“: Livestream aus der Klosterkirche

HILDESHEIM. Ein zehnköpfiges Team um Dr. Ingo Meyer, Oberbürgermeister von Hildesheim, hat die Hildesheimer Bewerbung im Livestream präsentiert, um sich anschließend eine Stunde den Fragen der europäischen Jury zu stellen.

„Es ist sehr gut gelaufen. Wir haben mit einem sehr starken Team einen tollen Auftritt geliefert“, berichtete Lene Wagner, Co-Leiterin der Bewerbung, direkt nach der Fragestunde. „Die Jury hat gute Fragen gestellt. Es war eine angenehme Gesprächsatmosphäre, und wir haben treffende Antworten gefunden. Es hat richtig Spaß gemacht!“ Am morgigen Mittwoch, wenn die Entscheidung verkündet werde, bleibe jetzt nur noch die Daumen zu drücken.

Rund anderthalb Stunden zuvor hatten die Mitglieder des Präsentationsteams die europäische Jury in der Klosterkirche Wittenburg, Landkreis Hildesheim, willkommen geheißen. Viel Licht, hohe Fenster, Stockflecken an den Wänden, dazwischen bewegt sich ein Kameramann auf leisen Sohlen.

Digitale Präsentation bedeutet – jeder Schritt ist abgestimmt, jede Kameraeinstellung vorab besprochen. Wie ein Kammerspiel, das live aufgezeichnet wird. Deshalb hat mit Marcel Sparmann ein Theaterregisseur die Kurzvorstellung der Bewerbung in Szene gesetzt. Klaus Michalski übernahm als Dramaturg die Textarbeit.

Es geht um die großen Themen der Hildesheimer Bewerbung. Darum, wie Kultur etwas beitragen kann, vermeintliche Gegensätze unserer Gesellschaft zu vereinen – etwa zwischen Kultur und Landwirtschaft, städtischem und ländlichen Leben, aber auch zwischen unterschiedlichen Religionen, Überzeugungen und Lebensweisen. Darum, wie Kultur uns helfen kann, gut zu unserem Planeten und zu unseren Mitmenschen zu sein. Und zu uns selbst. Wie ein zukünftiges Welterbe aussehen könnte. All das steckt im Kernsatz des kulturellen Programmentwurfs, der in der englischsprachigen Präsentation immer wieder auftaucht: „We Care“.

Für das entscheidende Finale – das einstündige Q&A, die Fragestunde mit den zwölf Mitgliedern der europäischen Jury –ließ sich kein fester Ablauf vorbereiten. „Und doch: Viel besser hätte es nicht laufen können“, zeigte sich Thomas Harling, Co-Leiter der Bewerbungbegeistert. Leider dürfte zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr verraten werden, Details aus Setting und Text der Präsentation müssten auf Grund der Regularien des Wettbewerbs unter Verschluss bleiben. Immerhin – Thomas Harling klingt optimistisch. „Ich bin gespannt auf die Entscheidung der Jury morgen. Wir haben jetzt vorgelegt!“

Der Freundeskreis Hildesheim 2025 organisiert ein Public Viewing zur finalen Pressekonferenz auf dem Platz an der Lilie. Leider ist eine Anmeldung nicht mehr möglich. Da Hildesheim zum Corona-Risikogebiet erklärt wurde, musste die Zahl der Gäste auf 120 beschränkt werden. Die Plätze sind vergriffen.

Interessierte sind eingeladen, die Pressekonferenz auf der Facebookseite des Projektbüros Hildesheim 2025 (https://www.facebook.com/hildesheim2025) verfolgen. Der Kulturstream (www.kultur-stream.live) wird die gesamte Veranstaltung auf dem Platz an der Lilie im Livestream begleiten.

PR
Fotos: Larissa Alija





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