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Dorfentwicklung: Gemeinde Harsum erhält Förderung für Sonoytaplatz und Martinstraße

HILDESHEIM. Seit 2010 ist Borsum, Ortsteil der Gemeinde Harsum, Teil des niedersächsischen Dorfentwicklungsprogramms. Nach einigen bereits durchgeführten Förderprojekten, war die Gemeinde Harsum nun wieder erfolgreich und das mit gleich zwei Anträgen. Am Montag, 10. Mai, überreichte Dinah Stollwerck-Bauer, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, virtuell jeweils einen Förderbescheid für den Sonoytaplatz sowie für die Martinstraße an Marcel Litfin, Bürgermeister der Gemeinde Harsum, im Beisein von Josef Stuke, Ortsbürgermeister von Borsum und Markus Brinkmann, Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Sarstedt-Bad Salzdetfurth.

„Die Dorfentwicklung ist eines der zentralen Förderinstrumente für ländliche Räume und daher insbesondere für die Region Leine-Weser von großer Bedeutung. Mit der Förderung der Umfeldgestaltung des Sonoytaplatzes als dorfgemeinschaftlicher Treffpunkt und der Aufwertung der Martinstraße als zentraler Verkehrsweg mit vielen Anbindungspunkten wird ein noch attraktiverer und lebendiger Ortskern geschaffen. Eine derart erfolgreiche Dorfentwicklung hat Vorbildcharakter und macht das Leben vor Ort noch lebenswerter“, sagte Dinah Stollwerck-Bauer im Rahmen der Bescheidübergabe.

Das Projekt „Sonoytaplatz“ wird mit 107.590 Euro gefördert. Bereits 2020 wurde der bestehende Spielplatz und ungeregelte Parkflächen unter Berücksichtigung des Grünbestandes zu einem Mehrgenerationenspielplatz mit Förderung der Dorfentwicklung umgewandelt. Mit der aktuellen Förderung ist geplant, diese „grüne Insel“ noch stärker in das Umfeld einzubinden mit ortsbildtypischen Pflaster- und Rasenarbeiten. Im Ergebnis soll für den gesamten Raum eine übergreifende Gestaltung erreicht werden, die die einzigartige Platzsituation herausarbeitet und zu einem Abschluss bringt. Das Projekt hat eine Laufzeit bis Anfang 2022.

Das Projekt „Martinstraße“ wird mit der Höchstzuwendung von 500.000 Euro gefördert. Die Straße ist eine der Haupterschließungen in Borsum und schwerpunktmäßig im östlichen Bereich stark sanierungsbedürftig. Daher soll sie insgesamt ortsbildtypisch neu gepflastert werden und vorhandener Baumbestand und Grünflächen ergänzt beziehungsweise gesichert werden. Das Projekt hat eine Laufzeit bis Anfang 2023.

Informationen zum Dorfentwicklungsprogramm:

Die Dorfentwicklung ist eines der zentralen Förderinstrumente für die ländlichen Räume. Grundvoraussetzung für die Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung ist, dass die betreffende Dorfregion ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen wurde und ein anerkannter Dorfentwicklungsplan vorliegt.

Im Landkreis Hildesheim befinden sich aktuell sieben Dorfregionen im Dorfentwicklungsprogramm. Das Fördervolumen im Landkreis beträgt etwa 8 Millionen Euro in der laufenden Förderperiode bis 2020. Ziele der Dorfentwicklung sind es, Orte lebendig zu halten und einheitliche Lebensverhältnisse zu schaffen. Gegenstand einer Förderung sind Ausgaben bei Projekten für beispielsweise die Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse, die Gestaltung dörflicher Plätze, die Umnutzung von Gebäuden, die Erhaltung von orts- und landschaftstypischen Gebäuden, die Revitalisierung von Gebäuden, Schaffung von Freizeit- und Naherholungseinrichtungen oder dorfmäßiger Gemeinschaftseinrichtungen und einige mehr.

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