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Auswärts gegen den Rekordmeister – GRIZZLYS haben eine anstrengende Woche vor sich

HILDESHEIM/GIESEN. Bereits vier Tage nach dem letzten Auswärtsspiel der Helios GRIZZLYS Giesen in Düren bestreiten die Niedersachen am Donnerstagabend um 19 Uhr ihr nächstes Spiel in der Ferne. Kein geringerer als der Rekordmeister VfB Friedrichshafen wird dann der Gegner sein. Die GRIZZLYS haben, nach zuletzt fortschreitenden Verletzungssorgen, eine herausfordernde Woche vor sich. Nach einer sehr kurzen Regenerationszeit steht nun neben der schweren Auswärtsfahrt Mitte der Woche auch noch das Pokal Achtelfinale im brandenburgischen Lindow auf dem Plan am kommenden Samstag.

Bei den Gastgebern hat sich einiges zur neuen Saison getan. Nicht nur der Kader, sondern auch Trainer und Spielort der Häfler haben sich verändert. Problematisch vor allem der neue Austragungsort der Heimspiele für die Mannschaft aus Friedrichshafen, die nun in Ulm in der ratiopharm Arena stattfinden. Das bedeutet für die Spieler des süddeutschen Vereins, selbst eine Anreise von 90 Minuten zu jedem Heimspiel zu haben. Alles andere als optimale Voraussetzungen für einen Champions League Teilnehmer. Außerdem verabschiedeten sich nach der letzten Saison Linus Weber und Markus Steuerwald gleich zwei Leistungsträger die einen großen Anteil an dem Erfolg des letzten Jahres hatten. Nur fünf Spieler blieben dem Verein aus der letzten Spielzeit treu. Unter anderem der serbische Zuspieler Dejan Vincic, sowie Routinier und Mittelblocker Marcus Böhme. Die Häfler starteten zwar mit einem 3:1 Sieg gegen Lüneburg gut in die Saison, doch in den nächsten Spielen gegen Frankfurt, Berlin und Düren konnte man nicht punkten. Dann die Erlösung am vergangenen Wochenende, mit zwei wichtigen 3:0 Erfolgen. Vor allem der Sieg gegen die bisher gut spielenden Herrschinger war eine Machtdemonstration, auch wenn die WWK Volleys auf wichtige Spieler verletzungsbedingt verzichten mussten. Besonders gut funktionierten am Sonntag der Aufschlag und der Block. Somit konnte die Mannschaft aus dem Süden Deutschlands wieder Punkte auf die Konkurrenz gut machen und einige Ränge auf der Tabelle nach oben klettern.

Die GRIZZLYS dagegen hatten am Wochenende ein eher unglückliches Spiel gegen das Team aus Düren und sind durch die Niederlage auf Position acht der Tabelle gerutscht. Vor allem in der Annahme gilt es wieder stabiler zu werden, um auch dem Aufschlagdruck der Top-Teams Stand halten zu können. Für das Spiel am Donnerstag müssen zudem Lösungen gegen einen zuletzt sehr starken Block der Häfler gefunden werden, die mit ihrer enormen Aktionshöhe beeindrucken. Ob die GRIZZLYS mit voller Kaderstärke in Ulm auflaufen können, steht aktuell noch nicht fest. Ein Fragezeichen steht unteranderem hinter dem Einsatz von Zuspieler Jan Röling. Die GRIZZLYS werden bei der Partie in Neu-Ulm auf einen alten Bekannten treffen: Stefan Thiel. Der Ex-GRIZZLY war zur aktuellen Saison an den Bodensee gewechselt.

GRIZZLYS-Kapitän Hauke Wagner äußerte im Vorfeld der Partie so: „Friedrichshafen ist eine starke Mannschaft, die ihren Rhythmus noch nicht richtig gefunden hat. Wir hatten in den letzten Wochen mit Erkrankungen und Verletzungen zu kämpfen, daher wollen wir uns vor allem auf uns besinnen. Das Ziel liegt vor allem darin, dass wir unsere Stärken besser einsetzen und wieder zu unserem Spiel finden.“

Das Spiel wird am Sonntag LIVE und kostenlos, inklusive Rahmenberichterstattung auf  www.twitch.tv/spontent übertragen. Die Vorberichterstattung aus dem Bounce House-Studio startet bereits ab 18:00 Uhr live auf Twitch bei Spontent. Spielbeginn für die GRIZZLYS ist um 19:00 Uhr. Von Ulm aus geht es dann für die Helios GRIZZLYS am Freitag direkt nach Brandenburg, wo am Samstag den 6.11. die Partie gegen den SV Lindow Gransee auf dem Programm steht. Im Achtelfinale des DVV-Pokals gehen die GRIZZLYS als klarer Favorit gegen den Zweitligisten ins Spiel.

PR
Foto: Stefan Saltzmann

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