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Gute Leistung – keine Punkte: Helios GRIZZLYS unterliegen Düren mit 1:3

HILDESHEIM/GIESEN. Die Helios GRIZZLYS Giesen beenden das sportliche Jahr 2021 mit einer Niederlage. Das Heimspiel in der Volksbank-Arena Hildesheim gaben sie mit 1:3 (24:26, 25:23, 21:25, 23:25) gegen den Tabellenzweiten aus Düren in einer spannenden Partie ab. Damit gehen die Giesener mit 12 Punkten nach 14 Spielen in eine kurze Weihnachtspause. Anfang Januar 2022 stehen für die Helios GRIZZLYS die zwei letzten Spiele der Hauptrunde gegen den VfB Friedrichshafen (04.01.22 – Heim) und SVG Lüneburg (08.01.22 – Auswärts) auf dem Programm.

GRIZZLYS-Coach Itamar Stein startete mit Timon Schippmann, Stijn van Tilburg, Jan Röling, Jean-Philippe Sol. Magloire Mayaula, Augusto Renato Colito und Libero Milorad Kapur. Lorenz Karlitzek stand gegen Düren nicht im Kader, da er Aufgrund von Rückenproblemen aktuell nicht einsatzfähig ist. Im ersten Satz machte der spanische Diagonalspieler Augusto Renato Colito mit seinen harten und platzierten Sprungaufschlägen dort weiter, wo er bei den vorangegangenen Partien aufgehört hatte. Das erste Ass zur 3:2-Führung schlug er nach wenigen Minuten. Auch der darauffolgende Aufschlag des Spaniers setzte die Dürener unter Druck, sodass die GRIZZLYS den Punkt für sich zum 4:2 verwandelten. Diese knappe Führung konnten die Giesener bis zur ersten technischen Auszeit halten. Durch ein Ass von Stijn van Tilburg und einen Block von Augusto Colito bauten die Niedersachsen ihre Führung Mitte des Satzes weiter zum 12:7. Ein weiteres Ass von Augusto Colito, eine rote Karte (Punktverlust) gegen die powervolleys und ein erneuter Blockpunkt der Gastgeber ließ den Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Punkte anwachsen (17:10). Nachdem die Giesener den ersten Satz bis zu diesem Punkt dominierten, brachte die Einwechslung von Außenangreifer Tobias Brand auf Dürener Seite den Umschwung. Die Giesener ließen viele Punkte bis zum Ende des Satzes liegen und die Dürener spielten ihre Angriffe nun konsequenter, so dass sich die powervolleys in der Crunchtime des ersten Durchgangs die Führung erkämpften. Am Ende sicherten sich die Gäste den ersten Satz mit 25:23.

Die GRIZZLYS starteten konzentriert und erfolgreich mit einer 5:1-Führung in den zweiten Satz. Im weiteren Verlauf arbeiteten sich die Gastgeber eine komfortable Führung zum 22:16 heraus. Gerade in den Elementen Aufschlag und Block agierten die GRIZZLYS in dieser Phase des Spiels sehr stark. Im Verlauf des zweiten Durchgangs kämpften sich die Dürener wieder heran. Die GRIZZLYS agierten nun etwas inkonsequent. Am Ende des Satzes reichte es für ein knappes 25:23 für die Helios GRIZZLYS.

Anders als in den zwei vorangegangen Sätzen entwickelte sich im dritten Satz schnell eine deutliche Führung für die SWD powervolleys Düren. In die erste technische Auszeit ging es für die GRIZZLYS mit 3:8. Die Giesener kamen jedoch Mitte des Satzes noch einmal an die powervolleys heran und konnten sogar zum 16:16 ausgleichen. Wieder hatte Augusto Colito mit seinen Aufschlägen großen Anteil am Ausgleich. Im Anschluss gestaltete sich der Satz ausgeglichen. Die Dürener konnten sich dann ein entscheidendes Break zum 20:22 erkämpften. Der Satz wurde schlussendlich durch die zweite rote Karte des Spiels (gegen die GRIZZLYS) zum 21:25 entschieden. Bestraft wurde GRIZZLYS-Libero Milorad Kapur für einen Emotionsausbruch.

Auch der vierte Durchgang brachte ein ausgeglichenes, emotionales und spannendes Spiel beider Mannschaften. Die Führung wechselte immer wieder.  In der entscheidenden Phase, gegen Ende des Satzes, waren die Dürener, wie in den Sätzen 1 und 3, abgeklärter und setzten einen spektakulären Blockpunkt zum 19:21. Die Giesener probierten bis zum Ende der Partie weiterhin Druck mit Aufschlag und Angriff zu erzeugen, doch die Gäste ließen sich den herausgespielten Vorsprung nicht mehr nehmen. MVP auf GRIZZLYS Seite wurde Diagonal Angreifer Augusto Renato.

Im Januar warten nun noch zwei Spiele der Hauptrunde auf die GRIZZLYS, bevor dann ab Mitte Januar die Zwischenrunde gespielt wird. Die Niedersachsen können in der Hauptrunde noch maximal sechs Punkte einfahren.

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Foto: Röling




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