Dienstag, 10. März 2026

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Für sicheren und freien Verkehr: Gemeinderat stimmt für Planung eines Mobilitätskonzeptes

Die Bürgerinnen und Bürger haben mit dem Projekt KommN vorgelegt und den ausschlaggebenden Impuls für die Idee gegeben, den „fossilen Individualverkehr“ zu reduzieren. Offen für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde hat die Gruppe über zwei Jahre hinweg in dem Projekt daran gearbeitet. Das Resultat sind viele ambitionierte Ziele, unter anderem das zur Mobilität: „Der fossile Individualverkehr ist die Ausnahme, die Einwohner*innen der Gemeinde nutzen geteilte Mobilität. Individueller Verkehr findet vorwiegend mit dem Fahrrad oder zu Fuß statt.“

Der Gemeinderat zieht auf Basis dessen nun nach und stellt die Weichen für ein integratives, ganzheitliches Mobilitätskonzept. Die Diskussionen, die dies ausgelöst hat, werfen wichtige Fragen auf: Was bedeutet dieses Mobilitätskonzept für die Menschen in Algermissen? Wie werden sich unsere Autos verändern? Und welchen Nutzen haben die kleineren Dörfer wie Bledeln, Ummeln, Wätzum und Groß Lobke von diesem Vorhaben?

Die Entscheidung für die Erstellung eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes bestätigt nur das, was bereits klar ist: Benzin- und Dieselfahrzeuge sind ein Auslaufmodell. „Neue Technologien, wie E-Fuels, Elektromobilität und Wasserstoff sind die Zukunft. Die unsichere Weltlage in der Ukraine und dem Nahen Osten erschwert und verteuert die Lieferung von Öl und Gas. Mit einem schnellen Ausstieg sparen die Menschen in unserer Gemeinde am meisten.“ sagt Jürgen Engelke, Sprecher der Gruppe der Unabhängigen zu der Entscheidung.

„Wir werden gerade in den Dörfer davon profitieren, wenn wirklich alle sicher unterwegs sein können – in unserer Gemeinde und darüber hinaus. Das Konzept stärkt  Fahrradfahrer*innen, und Fußgänger*innen , nimmt aber auch PKW, LKW und Landwirtschaft in den Blick. Nur wenn alle im Blick sind, wird es für alle gut.“, fügt Matthias Brinkmann, Sprecher der Grünen, an. „Der langfristige Plan sichert Lebensqualität, die freie Wahl der Verkehrsmittel und fördert somit auch die Dorfgemeinschaft. Uns ist es dabei wichtig, alle Bürgerinnen und Bürger mit einzubinden und ins ‚Machen‘ zu kommen, statt im ‚Abwarten‘ zu verweilen.“, betont auch Dietmar Herbst, Sprecher der Mehrheitsgruppe von SPD, Grünen und Unabhängigen im Gemeinderat.

Doch wird sich jetzt alles schlagartig ändern? Nein, das ist nicht der Fall. Das Konzept wird langfristig angelegt und folgt  den Zielen der Bundesregierung, der Landesregierung und nicht zuletzt der Staatengemeinschaften EU und UN. Das oben genannte Ziel bedeutet, dass sich die Gemeinde langfristig dazu verpflichtet, den fossilen Energieverbrauch und damit auch die Nutzung fossiler Verkehrsträger zu reduzieren. Das wird nicht von heute auf morgen passieren, aber spätestens bis 2040, wenn Niedersachsen klimaneutral sein wird. Mit dem Beschluss für mehr Mobilität wird angepackt.

Dietmar Herbst                Jürgen Engelke                        Matthias Brinkmann
SPD-Fraktion                  Gruppe Unabhängige          Fraktion B‘90/ Die Grünen
Foto: Foto: RoadLight / Pixabay

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