Sicherheitspolitische Exkursion mit der Bundeswehr
Vom 30. Juni bis zum 2. Juli nahm der Vorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) Hildesheim, Tim Heckeroth, an einer dreitägigen sicherheitspolitischen Exkursion mit der Bundeswehr teil. Ziel der Reise war es, Einblicke in Strukturen, Abläufe und Herausforderungen der Bundeswehr zu erhalten. Aus erster Hand und fernab medialer Schlaglichter.
„Auch und vielleicht gerade als politische Jugendorganisation haben wir in Zeiten wie diesen die Aufgabe, junge Menschen für sicherheitspolitische Themen zu sensibilisieren. Sei es beim Thema Wehrpflicht, aktuelle Bedrohungen oder die Bundeswehr im Allgemeinen“, so Heckeroth. Der Vorsitzende betonte, dass es nicht reiche, über die Bundeswehr nur zu reden, vielmehr sei es notwendig, die Hintergründe und den Alltag der Truppe zu verstehen: „Man wundert sich ja, wer dieser Tage alles plötzlich Bundeswehr- oder Verteidigungsexperte ist. Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich als jemand, der selbst nicht gedient hat, die Bundeswehr auch hinter den Kulissen kennenlerne, wenn ich über sicherheitspolitische Fragen spreche.“
Die dreitägige Exkursion führte ihn unter anderem zu Einrichtungen der Luftwaffe und Marine. Am ersten Tag standen sicherheitspolitische Gespräche zur Nachfolge des Tornado-Kampfjets, zur Bewaffnung von Drohnen sowie zur Sicherheit von Bundeswehrliegenschaften auf dem Programm. Besonders eindrucksvoll war für Heckeroth die Demonstration der Arbeit der Luftbildstaffel, die tiefe Einblicke in die Bildauswertung und Aufklärung vermittelte.
Am zweiten Tag konnte er im Marinestützpunkt Eckernförde das U-Boot U34 sowie das Ausbildungszentrum U-Boote besichtigen. Die Gespräche mit Soldatinnen und Soldaten vor Ort hinterließen bei Heckeroth einen bleibenden Eindruck: „Mir ist klar geworden, wie ernst die Lage an den Standorten ist. Die Politik darf keine Panik machen, aber sie muss sensibilisieren. Die Lage ist ernst.“
Zum Abschluss würdigte Heckeroth das Engagement der Bundeswehr: „Der Beruf des Soldaten ist einer der ehrenwertesten in unserer Republik. Dahinter stehen Menschen, die sich selbst zurücknehmen, um diesem Land zu dienen. Dafür gebührt ihnen unser größter Respekt.“
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