Sonntag, 7. Dezember 2025

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25 Jahre M’era Luna: Festivalwochenende in Hildesheim bringt Musik, Subkultur und Vielfalt auf den Flugplatz Drispenstedt

Am Wochenende des 9. und 10. August 2025 verwandelt sich der Flugplatz Drispenstedt in Hildesheim erneut in ein Zentrum der Schwarzen Szene. Das M’era Luna Festival, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, erwartet rund 25.000 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland. Zwei Tage lang stehen nicht nur Konzerte auf dem Programm, sondern auch Workshops, Lesungen und eine Vielzahl kultureller Angebote, die das Festival über die Musik hinaus prägen.

Headliner aus Rock, Metal und Elektronik

Musikalisch bietet das Jubiläumsjahr ein breites Spektrum. Zu den Höhepunkten zählen Apocalyptica, die mit einer neuen Veröffentlichung an ihr bekanntes Metallica-Projekt anknüpfen, sowie Peter Murphy, Gründungsmitglied von Bauhaus, dessen Stimme seit Jahrzehnten den Gothic Rock mitgeprägt hat.

Weitere Programmpunkte am Samstag sind Auftritte von Eisbrecher, Heilung, Joachim Witt, Covenant, Faun, Solar Fake, Samsas Traum, Funker Vogt, Ost+Front, Tanzwut und Universum 25. Auch Gruppen wie Heimataerde, Ambassador21, Chrom, Vanguard und Null Positiv stehen auf dem Programm. Den Sonntag gestalten unter anderem And One, Subway to Sally, Lacuna Coil, Blutengel, Versengold, Coppelius, Corvus Corax und Rotersand.

Bereits am Freitagabend eröffneten Lord of the Lost gemeinsam mit dem Chorprojekt Stimmgewalt die Warm-Up-Party. Nach den letzten Konzerten des jeweiligen Festivaltags bietet der Disco Hangar bis in die frühen Morgenstunden Raum für Aftershow-Partys.

Rahmenprogramm zwischen Kultur und Subkultur

Neben der Musik bietet das M’era Luna ein umfangreiches Begleitprogramm. Auf der Lesebühne im Disco Hangar sind unter anderem Markus Heitz, Dirk Bernemann und Christian von Aster vertreten. Lydia Benecke spricht am Sonntag in zwei Vorträgen über psychologische Themen aus dem Bereich Kriminalität und Beziehungsmuster. Ergänzt wird das gesprochene Wort durch den „Crypt Talk“, ein Gesprächsformat mit Chris Harms von Lord of the Lost und Stephan Thanscheidt, Booker des Festivals.

Ein zentraler Bestandteil ist zudem die M’era Luna Academy mit Workshops rund um Styling, Make-up, Textilgestaltung und mehr. In Zusammenarbeit mit der Rostocker Künstlerin Iron Faces sowie der Modedesignerin Alexandra Weber („Alextravagant“) werden Themen wie Runen-Schminken, Patch-Upcycling und Knotentechniken praktisch vermittelt. Auch Mittelaltertanz-Workshops und Schwarzes Yoga auf der Landebahn gehören zum Angebot.

Fashion, Szene und Austausch

Ein fest etablierter Programmpunkt ist die Gothic Fashion Show, die am Samstag zweimal aufgeführt wird. Die Darbietung vereint Mode, Tanz und Performance unter Beteiligung von rund 100 Mitwirkenden. Die Inszenierung bewegt sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Tradition, Ausdruck und moderner Interpretation von Subkulturästhetik.

Das Festival verfolgt ein klares Leitbild: Offenheit, Inklusion und Toleranz. Barrierefreiheit ist fester Bestandteil der Planung. Der Veranstalter betont, dass auf dem gesamten Gelände ein respektvoller Umgang und zivilcouragiertes Handeln von allen Beteiligten erwartet wird. Diskriminierung in jeglicher Form werde nicht toleriert.

Veranstaltungsort, Logistik und Anreise

Der Flugplatz Drispenstedt (31137 Hildesheim) ist auch in diesem Jahr Schauplatz des Festivals. Neben dem Konzertgelände steht ein weitläufiges Campingareal zur Verfügung. Die Festivalleitung weist auf die geltenden Hausrechte und die Anweisungen des Ordnungsdienstes hin.

Weitere Informationen und aktuelle Hinweise bietet die offizielle Website des M’era Luna Festivals: https://meraluna.de/de/

Redaktion
Hildesheimer Presse

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