Montag, 16. Februar 2026

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Metronom-Verkehr bleibt wegen Eis und Schnee stark eingeschränkt

Der Zugverkehr des Eisenbahnunternehmens metronom bleibt auch am Sonntagvormittag, 11. Januar, durch die winterliche Wetterlage erheblich beeinträchtigt. Wie das Unternehmen in einem aktuellen Lagebericht um 10.45 Uhr mitteilte, ist der Betrieb weiterhin sehr störanfällig. Trotz der schrittweisen Wiederaufnahme des Verkehrs seit Samstagmittag kommt es auf nahezu allen Strecken zu Verspätungen und Zugausfällen, da die Infrastruktur weiterhin unter Eis, Schnee und anhaltend niedrigen Temperaturen leidet.

Besonders betroffen ist weiterhin die Strecke der Linie RE2 zwischen Hannover Hauptbahnhof und Nordstemmen. Dort ist aktuell kein Zugverkehr möglich, weil ein benötigter Zug auf einem Abstellgleis feststeht. Grund ist eine eingefrorene Weiche, die ein Ausfahren verhindert. Ein Ersatzzug steht nicht zur Verfügung. Zwischen Nordstemmen und Banteln fährt weiterhin ein Schienenersatzverkehr mit Bussen, allerdings besteht in Nordstemmen derzeit kein Anschluss in Richtung Hannover Hauptbahnhof.

Auf dem Abschnitt Banteln – Göttingen der Linie RE2 ist der Zugverkehr dagegen wieder aufgenommen worden. Hier kommt es nach Angaben von metronom zu geringen bis mittleren Verspätungen sowie vereinzelt zu Zugausfällen.

Auch auf den weiteren Strecken bleibt die Lage angespannt. Auf der Verbindung RE3/RB31 zwischen Hamburg Hauptbahnhof, Uelzen und Hannover müssen Fahrgäste weiterhin mit mittleren bis hohen Verspätungen und einzelnen Ausfällen rechnen. Gleiches gilt für die Linien RE4/RB41 zwischen Bremen und Hamburg.

Metronom weist darauf hin, dass die Wetterlage weiterhin dynamisch ist. Aufgrund der anhaltend sehr niedrigen Temperaturen sei auch im weiteren Tagesverlauf mit neuen Störungen an Weichen, Signalen und anderen Anlagen zu rechnen. Fahrgäste werden daher gebeten, sich vor Fahrtantritt in den elektronischen Auskunftssystemen über ihre Verbindung zu informieren, deutlich mehr Reisezeit einzuplanen und Fahrten nach Möglichkeit weiter zu verschieben.

Redaktion
Hildesheimer Presse
Foto: ChatGPT