Freitag, 6. März 2026

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Bistum Hildesheim lässt aus Sicherheitsgründen mehrere Pappeln am Marienroder Teich in Hildesheim fällen

Das Bistum Hildesheim lässt in der Nähe des Klosters Marienrode in Hildesheim 18 Pappeln fällen oder stark zurückschneiden. Die Bäume befinden sich auf der Westseite des Marienroder Teiches und gefährden den Damm am Teich. Im Damm verläuft eine Trinkwasserleitung, die nicht zerstört werden darf. Außerdem befindet sich ein Wohnhaus in direkter Nähe der Stauanlage, das im Falle eines Dammbruchs direkt davon betroffen wäre.

Das Dammbauwerk und der Dammbewuchs müssen standsicher sein, um ein Aufweichen der Uferböschung und ein Abrutschen des Dammes zu verhindern. Diese Standsicherheit ist gegenwärtig stark gefährdet, weil sieben Papeln teilweise sehr stark zum Wasser geneigt sind und im Falle eines Sturms den Damm beschädigen können.

Fünf weitere Papeln wurden bereits vor längerer Zeit in den Kronen so stark gekappt, dass sie nur noch gefällt werden können oder als Habitat für brütende Vögel auf eine Höhe von vier bis sechs Metern zurückgeschnitten werden müssten. Generell sind die Schwarzpappeln für Uferstandorte ungeeignet, weil ihre Wurzeln nicht ins Wasser wachsen und dadurch unterspült werden können.

Die Bäume befinden sich innerhalb des Landschaftsschutzgebietes Marienrode. Aus diesem Grund hat das Bistum Hildesheim bei der Unteren Naturschutzbehörde die Zustimmung für das Fällen der Bäume eingeholt. Als Ausgleich wird die Diözese zehn Laubbäume auf der gegenüberliegenden Teichseite neu pflanzen.

Um zusätzliche Sicherheit zu erhalten, plant das das Bistum Hildesheim die Installation einer Pegelmessanlage mit automatischer Warnmeldung am Auslaufbauwerk des Damms. Darüber hinaus soll der Bewuchs regelmäßig kontrolliert werden.

Der Damm und der Marienroder Teich gehören zum Grundstück des Klosters Marienrode, dass das Bistum Hildesheim in Erbbaurecht von der Klosterkammer Hannover gepachtet hat. Als Pächterin ist die Diözese verpflichtet, die Sicherheit des Dammes zu gewährleisten.

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Foto: pikowal0 / Pixabay

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