Auffahrunfall auf der A7 bei Hildesheim: Fahrzeug gerät in Brand – Autobahn stundenlang gesperrt
Ein Auffahrunfall auf der Bundesautobahn 7 hat am Samstag gegen 11.30 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt zu einem Fahrzeugbrand, mehreren Verletzten und erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Polizei und Feuerwehr waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei Hildesheim befuhr ein 28-jähriger albanischer Staatsangehöriger mit einem Audi S7 den linken Überholfahrstreifen in Fahrtrichtung Kassel. Aufgrund stockenden Verkehrs musste ein vorausfahrender 29-jähriger Bremer seinen Mercedes abbremsen. Der Audi-Fahrer leitete eine Gefahrenbremsung ein, konnte einen leichten Zusammenstoß mit dem Heck des Mercedes jedoch nicht mehr verhindern. Der 29-Jährige und seine 58-jährige Beifahrerin blieben unverletzt; an ihrem Fahrzeug entstand geringer Sachschaden.
Ein nachfolgender 25-jähriger Autofahrer aus Nörten-Hardenberg erkannte die Situation offenbar zu spät. Trotz ausgelöstem Bremsassistenten und eines Ausweichmanövers nach rechts kollidierte sein Mercedes frontal mit dem Heck des Audi S7. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 28-jährige Audi-Fahrer leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht. Sein 25-jähriger Beifahrer blieb unverletzt. Der 25-jährige Fahrer aus Nörten-Hardenberg sowie seine gleichaltrige Beifahrerin erlitten ebenfalls leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus nach Hannover transportiert.
Infolge der Kollision geriet der Motorraum des Mercedes aus Nörten-Hardenberg in Brand. Die Berufsfeuerwehr Hildesheim sowie die Ortsfeuerwehren Bavenstedt und Drispenstedt wurden mit dem Alarmstichwort „PKW-Brand, Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Motorraum bereits in Vollbrand. Entgegen der ersten Meldung hatten jedoch alle Insassen ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst versorgt.
Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Zwei der verletzten Personen wurden laut Feuerwehr in umliegende Krankenhäuser transportiert.
An zwei der beteiligten Fahrzeuge entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Zudem wurde die Betonfahrbahn durch das Feuer und auslaufende Betriebsstoffe erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 61.000 Euro.
Für die Dauer der Lösch-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die A7 zunächst in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Die Fahrtrichtung Hannover konnte gegen 12.25 Uhr wieder freigegeben werden. In Richtung Kassel blieb die Autobahn aufgrund umfangreicher Reinigungs- und Abschleppmaßnahmen bis etwa 15.55 Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus.
HP
Foto: Berufsfeuerwehr Hildesheim
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.



