Montag, 13. April 2026

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Vorbeugender Hochwasserschutz im Landkreis Hildesheim

Umfangreiche Messungen und Berechnungen sind Grundlage der Ermittlung von Überschwemmungsgebieten in Niedersachsen, die der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) landesweit vorläufig sichert. So auch das Überschwemmungsgebiet der Warne, das im Gebiet der Stadt Alfeld (Leine) liegt.

Als Überschwemmungsgebiete werden die Flächen ausgewiesen und vorläufig gesichert, die bei einem statistisch einmal in 100 Jahren auftretenden Hochwasserereignis, eines so genannten HQ100, überschwemmt werden. Die vorläufige Sicherung von Überschwemmungsgebieten dient der Feststellung hochwassergefährdeter Bereiche, eine Aufgabe des NLWKN, also des Landes Niedersachsen. Die Ermittlung dieser ohnehin natürlich vorhandenen Überschwemmungsgebiete dient einerseits dazu, die Bevölkerung auf Hochwassergefahren hinzuweisen und andererseits die mit einem Hochwasser einhergehenden Schäden zu vermeiden, da für ausgewiesene Überschwemmungsgebiete gesetzliche Auflagen gelten, wie etwa das Verbot zur Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen ohne entsprechende Genehmigungen. 

Das Überschwemmungsgebiet der Warne wurde von nord-östlicher Richtung des Ortsteils Sack bis zur Einmündung in die Leine ermittelt. Die Warne tritt bei einem HQ100 der gesamten betrachteten Strecke über die Ufer. Von dem Überschwemmungsgebiet sind überwiegend die direkt an die Warne angrenzenden bebauten Bereiche betroffen, sowie Teile der Altstadt und das Gewerbegebiet nördlich der Gudewillstraße.

PR
Foto: NLWKN