Freitag, 17. Juli 2026

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Landwirtschaftsministerium stärkt ländliche Räume Niedersachsens mit vierzehn neuen Dorfregionen

Ob ein neuer Spielplatz oder die Umnutzung eines alten Stalles für gemeinschaftliche Projekte – mit dem Dorfentwicklungsprogramm fördert Niedersachsen die Daseinsvorsorge und Lebensqualität ländlicher Räume. Jetzt wurden vierzehn neue Dorfregionen in das Programm aufgenommen. Damit wird den Dorfregionen nach Erstellung eines Dorfentwicklungsplans über mehrere Jahre eine Förderung mit bis zu 75 Prozent bei öffentlichen Maßnahmen ermöglicht. Damit nehmen nun insgesamt 182 Dorfregionen mit insgesamt 769 Dörfern an dem Dorfentwicklungsprogramm teil, das über die ZILE-Richtlinie zur integrierten ländlichen Entwicklung im Förderzeitraum 2023 bis 2027 aus dem EU- Förderkonzept KLARA mit insgesamt 220 Millionen Euro hinterlegt ist.

Am heutigen Freitag, 03. Juli, überreichte Ministerin Staudte symbolisch und stellvertretend für alle neu aufgenommen Dorfregionen in Verden, Oldenburg und Osnabrück Urkunden über die Aufnahme der Dorfregionen in das Dorfentwicklungsprogramm. 

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „Mit der Aufnahme von vierzehn neuen Dorfregionen setzen wir das erfolgreiche Dorfentwicklungsprogramm als eines der zentralen Förderinstrumente für den ländlichen Raum fort. Auf ein Neues können jetzt die Menschen vor Ort die Zukunft ihrer Dörfer und Regionen mit nachhaltigen Projekten tatkräftig mitgestalten und ihre Heimat für die Zukunft stärken. Mit den hohen Fördersätzen von bis zu 75 Prozent ermöglichen wir von den Aktiven vor Ort entwickelte Projekte und stärken den ländlicher Raum.“

Für das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser wurden die Dorfregionen Despetal, Drebber, Asel-Harsum-Klein Förste und Hemmendorf-Lauenstein Salzhemmendorf (HeLaSa) aufgenommen.

Dorfregion Despetal (Gemeinden Gronau, Sibbesse, Landkreis Hildesheim): 

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „Die Dorfregion Despetal nimmt unter anderem die Gemeinschaft und das Gemeinwesen in den Blick. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Dorfbild mit der geplanten Aufwertung der öffentlichen Räume – sowohl gestalterisch als auch funktional. Hierbei rücken insbesondere Innenentwicklungspotenziale in den Vordergrund. Außerdem setzten die Kirche und Vereine auf Chancen der energetischen und baulichen Sanierung ihrer Gemeinschaftsräume. Gerne unterstützen wir die Projektideen mit der Aufnahme der Dorfregion Despetal ins Dorfentwicklungsprogramm!“

Dorfregion Drebber (Gemeinde Drebber, Landkreis Diepholz): 

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „Die Stärkung der sozialen und

gemeinschaftlichen Strukturen, die Anpassung an den demografischen Wandel sowie die Anpassung an den Klimawandel – diese Aspekte stehen unter anderem im Fokus der Konzepte der Dorfregion Drebber. Ein Schwerpunkt soll auch auf dem Erhalt der dörflichen Baukultur liegen – insbesondere durch die Aufwertung historisch gewachsener Strukturen und kulturprägender Gebäude. Die Rahmenbedingungen für Wohnen, Arbeiten und Teilhabe sollen verbessert werden, vor allem im Hinblick auf digitale Infrastruktur und Mobilität. Mit der Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm tragen wir gerne dazu bei, dass die Dorfregion sich zukunftsfest aufstellen kann.“ 

Dorfregion Asel-Harsum-Klein Förste (Gemeinde Harsum, Landkreis Hildesheim): 

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „Die Dorfregion Asel-Harsum-Klein Förste möchte unter anderem verlässliche Treffpunkte schaffen und die Gemeinschaft stärken – und nimmt dafür gleich drei Dorfgemeinschaftshäuser in den Blick: in Harsum, in Asel und in Klein Förste. Hier sollen die Barrierefreiheit ermöglicht und die Attraktivität verbessert werden, gerade auch für Jugendliche. Auch die Außenbereiche sollen aufgewertet werden. Ich freue mich, dass wir die Dorfgemeinschaft bei der Umsetzung mit der Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm unterstützen können.“  

Dorfregion HeLaSa (Gemeinde Salzhemmendorf, Landkreis Hameln-Pyrmont): 

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „In Salzhemmendorf sind die Dorfbilder geprägt von Fachwerkhäusern, Hofstätten und eindrucksvoller Baukultur. Dieses Kulturgut und das traditionelle Erscheinungsbild möchte die Dorfregion HeLaSa schützen und stärken. Dazu sollen unter anderem Leerstände mit Nachnutzungs- und Wiederbelebungspotential reaktiviert werden – auch um neue Begegnungsräume für die Menschen vor Ort zu schaffen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Sportzentrum Lauenstein mit dem beliebten Naturbad, das zukunftssicher entwickelt werden soll. Ich freue mich, dass wir die Dorfregion HeLaSa über das Dorfentwicklungsprogramm fördern können.“ 

PR
Foto: Sven Brauers

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