Mittwoch, 9. September 2026

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BARMER-Umfrage – Befragte in Niedersachsen bewerten Ruhe und Bewegungsmöglichkeiten besonders positiv

Ruhe, wenig Lärm und gute Möglichkeiten für Bewegung gehören aus Sicht vieler Befragter zu den Stärken des Wohnumfelds in Niedersachsen. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der BARMER. Im Vergleich der acht ausgewiesenen Bundesländer erreicht Niedersachsen bei der Bewertung von Ruhe, sowie bei den Bewegungsmöglichkeiten jeweils die höchsten Werte.

„Gesundheit entsteht nicht nur in Arztpraxen und Krankenhäusern. Auch die Bedingungen vor der eigenen Haustür spielen eine relevante Rolle. Deshalb stärkt die BARMER gemeinsam mit kommunalen Partnern Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort. Je besser das Wohnumfeld, desto mehr kommt das dem Wohlbefinden zugute“, sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Niedersachsen und Bremen.

Je höher das Einkommen, desto positiver bewertetes Wohnumfeld
Laut Umfrage für die BARMER geben bundesweit 39 Prozent (Niedersachsen: 48 Prozent) aller Befragten an, alles in allem in einem sehr gesunden Wohnumfeld zu leben. Dabei fällt die Bewertung bei Personen mit niedrigerem Einkommen tendenziell schlechter aus. So sahen sich nur 34 Prozent der bundesweit Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen unter 3.000 Euro in einem sehr gesunden Wohnumfeld, während es unter den Befragten mit mindestens 5.000 Euro Monatseinkommen 46 Prozent waren.

Landleben häufiger als gesund bewertet
Nach der BARMER-Umfrage empfinden Menschen in ländlichen Regionen ihr Wohnumfeld deutlich häufiger als „sehr gesund“ als Einwohnerinnen und Einwohner von Städten. Bundesweit sagen dies 47 Prozent der Befragten auf dem Land, aber nur 27 Prozent in städtischen Gebieten. Besonders deutlich zeigen sich die Unterschiede bei der Luftqualität.

Hintergrund:
Wie wurde die Befragung durchgeführt?
Für die repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der BARMER wurden im Januar 2026 bundesweit 1.791 Personen ab 18 Jahren telefonisch befragt. Gewichtet wurde nach Region, Alter, Geschlecht und Schulbildung. Die Auswertungen für Niedersachsen basieren auf einer Teilstichprobe von 201 Befragten. Die Landesergebnisse zeigen regionale Tendenzen.

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