Donnerstag, 5. März 2026

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Nordstadt-Grundschulen freuen sich über neuen Anbau

HILDESHEIM. Der eingeschossige Anbau für die Grundschule Nord und die Johannesschule ist fertiggestellt und wurde heute im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht. „Der Anbau wird die Raumsituation beider Schulen deutlich entspannen“, so Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. „Seit einigen Jahren gab es Überlegungen, wie man dem Anstieg der Schülerzahlen und den erhöhten Anforderungen an den Unterricht gerecht werden könne. Nun ist die Raumproblematik gelöst, was mich sehr freut. Die Stadt hat an dieser Stelle rund 1,8 Millionen Euro investiert – eine sehr gute Anlage in die Zukunft insbesondere der Kinder des Stadtteils.“

Die beiden Schulen haben aufgrund des Anstiegs der Schülerzahlen (von 250 im Jahr 2014 auf 315 im Jahr 2018) erhöhte Unterrichtsanforderungen in sprachlicher und sozialer Hinsicht sowie mit Blick auf die Ganztagsbetreuung. So galt es, zusätzliche Klassen- und Gruppenräume und für den Ganztagsbetrieb einen großzügigen Freizeitbereich zu schaffen. Dies ist in Form eines Anbaues an die hintere Giebelseite der Turnhalle verwirklicht worden, wobei der zwischen Schulgebäude und Turnhalle liegende Zwischenbau als modern ausgebauter neugeschaffener Freizeitbereich den Hauptzugang bildet.

In rund 15 Monaten Bauzeit ist ein kindgerechter Pavillon-Baukörper in konventioneller, aber energiesparender Bauweise für sechs Klassen mit sechs Gruppenräumen und insgesamt 690 Quadratmetern Raumfläche entstanden. Zusätzlich kann ein 307 Quadratmeter großer, neueingerichteter Freizeitbereich während der Pausen und Betreuungszeiten genutzt werden. Modernste Lernausstattung, wirtschaftlicher Umgang mit Ressourcen und geschicktes Einfügen in vorhandene Bausubstanz standen bei der Realisierung im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler gelangen nun trockenen Fußes und barrierefrei über eine Rampe von ihrem Schulgebäude in den Anbau. Die bereits vorhandenen WC-Anlagen wurden saniert, ein neues Behinderten-WC eingebaut. Besonderer Wert wurde auf optimalen Schallschutz und gute Differenzierungsmöglichkeiten in der Raumnutzung gelegt, um die Kinder aus aller Welt bestmöglich fördern zu können. Das vorhandene Schulgelände wurde mit seinen alten Bäumen und Gebäuden sowie dem Farbkonzept in die Planung integriert, ein Teil des Schulhofes konnte mit neu gestaltet sowie die alte Entwässerung teilweise saniert werden.

Die Arbeiten wurden von mittelständigen Bauunternehmen aus der Region ausgeführt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 1,8 Millionen Euro, dazu kamen Mittel in Höhe von rund 140.000 Euro für die inklusionsgerechte Herrichtung des Zugangs- und Freizeitbereiches und Teilsanierungen der Anschlussbereiche der Bestandgebäude.

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