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Sarstedter Partnerschaftskomitee beim Weihnachtsmarkt in den französischen Partnerstädten

SARSTEDT. Einmal mehr mit tollen Eindrücken ist eine Delegation des Sarstedter Komitees für die Städtepartnerschaft mit den französischen Städten Gaillon und Aubevoye aus der Normandie vom Weihnachtsmarkt-Wochenende  zurück nach Sarstedt gekommen.

Gabi Neumann, eine der Vorsitzenden des Sarstedter Komitees, zeichnete verantworltich für diese Aktion und berichtet nach der Rückkehr: „Mit 2 vollgepackten Fahrzeugen, dem Stadtjugendpflegebus und dem Caddy maxi von Tüpker sind wir am Freitagmorgen um 6:15 Uhr losgefahren. In Belgien standen wir zwar im Stau für eine gute Stunde, aber die Fahrt in Frankreich verlief trotz der „Gillet Jaunes“, die wichtige Verkehrsknotenpunkte blockiert hatten, relativ reibungslos. Wir konnten über WAZE eine Alternativroute suchen. Nur in Les Andelys nach 12 Stunden Fahrt, haben wir relativ kurz mitbekommen, wie die Aktivisten die Straße sperrten und Palletten und diverse anderes Material verbrannten. Der Protest wendete sich gegen die Benzinpreiserhöhungen und Benzinsteuererhöhung und mobilisierte sehr viele Franzosen.“

Der Empfang war in diesem Jahr im Salle Pagnol, da doch eine recht große Gruppe aus Sarstedt angereist war. Zuerst wurden die Fahrzeuge ausgeladen, dann gab es wieder Spezialitäten aus der Normandie und Bretagne.

Am Samstagnachmittag traf sich die Gruppe zum Aufbau des Standes, abends wurde wieder mit allen anwesenden Komiteelern gefeiert. Hier gab es das alljährliche Suppenbuffet.

Am Sonntag begann der Markt um 9 Uhr und die ersten Kränze und Bierpräsente wechselten auch gleich die Besitzer. Das Regenwetter ließ nicht ganz so viele Besucher wir im Vorjahr zum Markt kommen, aber zu den Stoßzeiten, also immer dann wenn der Weihnachtsmann Hago Wendt auftrat, war der Saal ausgefüllt. Der ehemalige Sarstedter Stadtjugendpfleger Hago Wendt ist traditionell der Weihnachtsmann beim Weihnachtsmarkt in der Normandie. In diesem Jahr wurde mit dem Adventskranz eine französische Erklärung mitgegeben.*

In dem Saal gab es neben den vielen  Kunsthandwerkern noch einen Chocolatier, einen Imker, einen Geflügelzüchter und einen Bierbrauer. Sie boten ihre edlen Spezialitäten an, die vor allem für das Weihnachtsfest eingekauft wurden. Der Winzer aus der Champagne ist ebenfalls seit der Gründung des Marktes vor 23 Jahren dabei und sorgte wieder für Stimmung. Der Stand des deutschen und französischen Komitees bildete einmal mehr den Mittelpunkt des Marktes. Die Franzosen informierten über die Arbeit des Komitees und verkauften Crepes, Stollen, Adventskalender. Deutsches Bier sowie die Schinkengriller und Bratwürste sind in jedem Jahr Selbstläufer. Auf dem Sarstedter Stand waren die Sarstedter Surprises und Wundertüten auch schnell ausverkauft, ebenso die Kränze und Bierpräsente, Kekse, Glühwein und Grünkohl mit Bregenwurst. Für die Rückfahrt musste keine übriggebliebene Waren wieder verpackt werden.

Nach Abschluss des Marktes klang der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im großen Saal stimmungsvoll aus.

Noch einmal Gabi Neumann: „Wir haben wieder einmal die französische Gastfreundschaft, Herzlichkeit, Spontanität und das Organisationstalent genossen. In der Gruppe ist eine große Freundschaft gewachsen und der Abschied am Montagmorgen fiel schon etwas schwer. Die Rückfahrt war problemlos. Nach gut 10 Stunden waren wir glücklich wieder in Sarstedt. Und ich muss sagen, dass uns in diesem Jahr wieder sehr von der Sparkasse HGP, Tüpker Automobile Hildesheim und der Schlachterei Heimann aus Oesselse unter die Arme gegriffen wurde. Ohne diese Unterstützung könnten wir die Teilnahme und somit die Förderung des Marktes in der Normandie in dieser Form nicht vornehmen.“

Jürgen Matz




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