„Game over“ – Der Thron kommt nach Berlin

HILDESHEIM/BERLIN. Studierende der HAWK-Fakultät Gestaltung in Hildesheim entwickeln für „Aktion Aufschrei gegen den Waffenhandel“ eine Kampagne. „Wenn du denkst, es nimmt ein glückliches Ende, dann hast Du nicht aufgepasst.“ Begleitet von unheilvollen Bildern führt das Zitat von Ramsey Bolton aus der Serie „Game of Thrones“ in das Thema ein. Denn „das Spiel um den Thron ist Realität“, heißt es weiter in dem Videoclip, in dem schemenhaft eine Skulptur aus Schusswaffen begleitet von Feuer aus Gewehrmündungen zu sehen ist. Angekündigt wird die Aufstellung eines Throns in Berlin am 11. Mai 2019 von 11 bis 13 Uhr am Brandenburger Tor. Doch was soll das bedeuten? Wer und was steckt hinter #againstthethrone?

Die Kampagne „Game over“ ist von „Aktion Aufschrei“, einem Bündnis aus 16 Trägerorganisationen gegen den Waffenhandel. Sie besteht aus Motiven und Videos und wurde von Studierenden im Kompetenzfeld Advertising Design der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen unter der Leitung von Verwaltungsprofessor Mathias Rebmann entwickelt.

„Game over“ startet kurz vor dem großen Finale der Serie „Game Of Thrones“. Während in der Serie erbittert um den „Eisernen Thron“ gekämpft wird, werden in der Realität blutige Kriege ausgetragen. Symbolisch für den Waffenhandel wird der „Eiserne Thron“ aus „Games of Thrones“ zum Waffenthron. Statt aus Schwertern besteht er aus Schusswaffen. Er steht als Installation am Samstag, 11. Mai 2019, von 11 Uhr bis 13 Uhr vor dem Brandenburger Tor. Man darf gespannt sein – wer wird den Thron besteigen?

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Grafik: HAWK, Mathias Rebmann

Konzeption und Design
Fakultät Gestaltung, Kompetenzfeld Advertising Design der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Wie wird der Thron aussehen. Wer wird ihn besteigen? Und vor allem – wie werden die Reaktionen auf ihn ausfallen?

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