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Tag der Organspende am morgigen Samstag

NIEDERSACHSEN. „Richtig.Wichtig.Lebenswichtig“, so lautet das Motto des bundesweiten Tages der Organspende am 1. Juni. Die Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann fordert die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, den Tag zum Anlass zu nehmen, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. „Es ist ein emotionales Thema und ein Thema, das man im Alltag gern wegschiebt“, erklärt Dr. Carola Reimann, „ aber wir schulden es den vielen Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind, uns ernsthaft mit dieser Frage zu beschäftigen. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes richtig, wichtig und für die Betroffenen lebenswichtig.“ Jeder Mensch könne unerwartet in die Situation kommen, dass sie oder er auf Spenderorgan angewiesen ist.

Die Ministerin begrüßt die hohe Bereitschaft in der Bevölkerung, Organe zu spenden. „Bitte lassen Sie nicht Ihre Angehörigen mit dieser Frage allein, sondern überlegen Sie sich, ob Sie nicht im Notfall durch eine Spende sterbenskranken Menschen helfen wollen. Organspende rettet Leben, daher bitte ich Sie dringend, Ihre mögliche Bereitschaft durch das Ausfüllen eines Organspendeausweises zu dokumentieren“, appelliert Sozialministerin Carola Reimann. „Mir ist wichtig, dass Menschen selbst über ihren Körper bestimmen und ihre eigene, aktive Entscheidung treffen“, so Dr. Carola Reimann: „Ich begrüße, wenn jede Gelegenheit genutzt wird, darüber ins Gespräch zu kommen. Es ist sinnvoll, dass Menschen immer wieder – z.B. bei der Personalausweis- und Führerschein-Erstellung oder im Kontakt mit ihren Krankenkassen – gefragt werden, wie ihre Haltung zur Organspende ist.“

In Niedersachsen bewegen sich die Zahlen der Organspender auf einem niedrigen Niveau:

Postmortale Organspender

2013 = 63
2014 = 72
2015 = 62
2016 = 73
2017 = 64
2018 = 62

Quelle: Deutsche Stiftung Organtransplantation (DS=)

Von Januar bis April 2019 sind nach Angaben der DSO die Zahlen der Organspender von 19 auf 25, die Zahlen der gespendeten Organe von 64 auf 87 gestiegen.

Das Land Niedersachsen ist bereits aktiv geworden: Mit dem Niedersächsischen Ausführungsgesetz zum Transplantationsgesetz wurden im November die Strukturen in den Entnahmekrankenhäusern verbessert und die Rolle der Transplantationsbeauftragten gestärkt. Durch die Bundesgesetzgebung wurde zudem die Vergütung der Organentnahme durch die Krankenhäuser verbessert. Auch durch diese Maßnahmen soll die Zahl der Organspenden erhöht werden, so Ministerin Carola Reimann.

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