Dienstag, 19. Mai 2026

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Honig über’m Kopf – Busse, Bienen, Blüten: Bepflanzung von Haltestellen angeregt

HILDESHEIM. Die niederländische Stadt Utrecht macht bereits seit Langem gute Erfahrungen damit. Hannover zieht langsam nach: Bepflanzte Wartehäuschen als Lebensraum für Bienen und Kampfansage gegen den Feinstaub in der Stadt. In Hannover gibt es bisher nur zwei Haltestellen, die bepflanzt sind (Leinaustraße/Limmerstraße). Doch es werden bereits Forderungen laut, die Haltestellen möglichst flächendeckend begrünen zu lassen. Dies kann sich der stellv. Hildesheimer CDU-Vorsitzende Mirco Weiß auch für die Domstadt vorstellen. „Die Dachgärten an den Haltestellen würden die Luftqualität verbessern, Regenwasser speichern und einen Lebensraum für Bienen und andere Insekten bieten“, so Weiß.

Der CDU Politiker hat sich informiert: Auf den Bushaltestellen in Utrecht sind vor allem Sedum-Pflanzen zu finden. Also solche, die bei Insekten wie Bienen oder Hummeln ganz besonders beliebt sind. „Die Dachgärten an den Haltestellen würden zur Artenvielfalt in Hildesheim beitragen.“ Weiß sieht jedoch noch weitere Vorteile. Die Sedum-Pflanzen filtern Feinstaub aus der Luft und speichern Regenwasser. Deshalb halten sie es auch über lange Zeit in praller Sonne und bei Trockenheit aus, was gerade bei Hitzewellen, wie wir sie gegenwärtig erleben, vorteilhaft wäre.

“Die Idee würde ich gern mit dem SVHi und den Kollegen im StEBA besprechen“.
Weitere Informationen und Impressionen aus Utrecht lassen sich unter anderem hier finden:
https://www.brightvibes.com/1358/en/this-dutch-city-has-transformed-its-bus-stops-into-bee-stops

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