SoVD beantwortet Fragen zur Grundrente

HILDESHEIM. Zum 1. Januar 2021 wird die Grundrente eingeführt. Sie soll rund 1,3 Millionen Menschen zugutekommen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und trotzdem nur eine geringe Rente erhalten. Die Grundrente muss zwar nicht beantragt werden, trotzdem haben die Betroffenen zahlreiche Fragen zu der neuen Leistung. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Hildesheim gibt darauf die wichtigsten Antworten.

Nach jahrelanger Diskussion kommt nun endlich die Grundrente. Davon sollen vor allem die-jenigen profitieren, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kinder-erziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen können und gleichzeitig durchschnittlich wenig verdient haben.

Das Problem an der Grundrente: Das Berechnungsverfahren ist kompliziert. „Wir merken täglich in unserer Beratung, dass die Menschen sich unsicher sind, ob sie überhaupt Anspruch haben und wie hoch die Grundrente eventuell ausfallen könnte“, erläutert Sandra Rousos aus dem SoVD-Beratungszentrum Hildesheim. Die Grundrente werde zwar automatisch ausgezahlt, ein Antrag müsse nicht gestellt werden. „Allerdings gibt es immer wieder Fragen, inwiefern davon andere Leistungen wie etwa Wohngeld oder Grundsicherung betroffen sein könnten“, so Rousos weiter. Für Laien sei es daher schwierig, sich einen Überblick zu verschaffen. „Im Zweifelsfall sollte man deshalb immer einen Fachmann fragen“, rät die Beraterin.

Ratsuchende können sich dafür direkt an den SoVD in Hildesheim wenden (05121-7479-0, info.hildesheim@sovd-nds.de).

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