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Stadt erhält 400.000 Euro für Turnhalle der Nordstadt-Grundschulen

HILDESHEIM. Die Stadt Hildesheim erhält 400.000 Euro Landesmittel für die Sanierung der gemeinsam von der Ganztagsgrundschule Nord und der Johannesschule genutzten Turnhalle in der Justus-Jonas-Straße. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am 30. September den entsprechenden Förderbescheid an Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer im Rahmen eines Vorort-Termins übergeben. „Unser erklärtes Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe und vor allem die Bildungschancen von Kindern in der Nordstadt spürbar zu erhöhen. Sportangebote spielen dabei eine besondere Rolle. Denn wir wissen, dass gerade der Sport Menschen zusammenbringt und auch dem Erwerb wichtiger sozialer Kompetenzen dient. Vorurteile können so überwunden und Werte wie Respekt und Toleranz gelebt werden.“, erklärt Dr. Meyer. „Voraussetzung dafür sind aber eben auch attraktive Sport- und Freizeitanlagen. Für die Nordstadt ist dabei die Turnhalle der beiden Grundschulen von zentraler Bedeutung. Daher freue ich mich sehr, dass wir diese dank der Unterstützung des Landes nun endlich sanieren können. Darüber hinaus werden die geplanten Maßnahmen auch die Energiebilanz verbessern und die Sportmöglichkeiten an diesem Standort langfristig sichern.“

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer (2. v. r.) freute sich sehr, im Beisein von MdL Bernd Lynack (l.), Schulleiter Bernd Wittenberg (2. v. l.) und Schulleiterin Elisabeth Junge (Johannesschule) den Förderbescheid von Minister Bernd Pistorius entgegennehmen zu können.

Die aus den 1950er-Jahren stammende Turnhalle wird intensiv von Grundschulen und Vereinen sowie im Rahmen der Nachmittagsbetreuung und von Integrationsveranstaltungen genutzt. Im Einzelnen sollen das Dach, die Fassade und die Heizung saniert werden. Das Satteldach soll eine neue Eindeckung, Dämmung und Ertüchtigung des Tragwerkes bekommen, da bisher aufgrund der nachkriegsüblichen Konstruktion der Sparren und einer schon eingebauten schwereren Sporthallendecke keine schwebenden Lasten wie Seile oder Ringe befestigt werden können. So werden nun die Sportmöglichkeiten um weitere Turngeräte erweitert. An den Längsseiten werden neue Fenster eingebaut und die Wandflächen mit Dämmung versehen. Dies verbessert die energetische Situation in hohem Maße, da bisher nur einfachverglaste Scheiben und ein einschaliges Mauerwerk vorhanden sind. Die Heizung ist als moderne Flächenheizung in Form von Wandpaneelen geplant, die an den Längsseiten in Brüstungshöhe auch eine Prallschutzfunktion haben. Die Beleuchtung wird auf energiesparende LEDs umgerüstet. Die Gesamtkosten der Sanierung, die im nächsten Jahr begonnen werden soll, sind mit 565.000 Euro angesetzt.

Das Land Niedersachsen hat für die Jahre 2019 bis 2022 ein 100 Millionen Euro umfassendes Sportstättensanierungsprogramm aufgelegt, um den Sport in Niedersachsen zu stärken. Pistorius: „Ich freue mich, dass ich heute weitere Bescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben darf. Das Programm ist ein wichtiger Beitrag, um die Sportstätteninfrastruktur zu erhalten und den über die Jahre entstanden Investitionsstau nachhaltig abzubauen.“ Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro, bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt. Entsprechend der Förderschwerpunkte, die in der Förderrichtlinie festgelegt sind, wird in diesem Jahr ausschließlich die Sanierung von Sporthallen (Turnhallen) und Hallenschwimmbädern gefördert. Unter Berücksichtigung aller Kriterien können nach Angaben des Landes insgesamt 98 der über 260 Förderanträge positiv beschieden werden.

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Foto: Stadt Hildesheim

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