Dienstag, 13. Januar 2026

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Die 5 interessantesten Fakten über Asthma

DEUTSCHLAND. Weltweit leiden Millionen von Menschen an Asthma und es kann jeden in einer beliebigen Altersgruppe betreffen. Asthma entsteht durch kurzfristige Verengungen sowie Entzündungen der Luftwege, wodurch weniger Luft und Sauerstoff in die Lunge gelangt. Betroffene haben bei einem Asthmaanfall das Gefühl, ihnen würde die Luft wegbleiben. Die Folge ist eine verringerte Sauerstoffzufuhr.

Atemnot ist nicht das einzige Symptom

Klassischerweise denkt jeder als Symptom eines Asthmaanfalls an Atemnot. Doch steckt noch ein wenig mehr hinter Asthma. Im Grunde ist Asthma ein Symptom eines Entzündungsvorganges in der Lunger, den man weder sehen noch fühlen kann. Dies kann weitere Symptome beinhalten:

  • Husten. Ein Asthmapatient hustet kontinuierlich und kommt zwischendurch kaum dazu, Luft zu holen. Tatsächlich kann bei einem solchen Asthmaanfall der Patient den Eindruck haben, dass der nächste Atemzug nur mehr Husten auslöst.
  • Gähnen. Da der Körper nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird, versucht er den Sauerstoffmangel mit Gähnen auszugleichen. Das Gähnen ermöglicht eine höhere Aufnahme von Sauerstoff aus der Atemluft.
  • Müdigkeit. Der vorherrschenden Sauerstoffmangel führt bei Asthmatikern häufig zu Müdigkeit. Sobald der Körper weniger Sauerstoff zur Verfügung hat, hat er weniger Energie. Infolgedessen schaltet sich der Körper sich automatisch auf Sparflamme und möchte ruhen.

Asthma betrifft nicht nur Kinder

Asthma kann jederzeit in jeder Altersgruppe auftreten und den Rest des Lebens bleiben. Ein Kind, das an Asthma leidet, wird aus Asthma nicht ‘herauswachsen’ wie aus einem Kleidungsstück. Möglicherweise mildern sich die Symptome im Verlauf der Jahre. Der Körper verändert sich sowie auch seine Immunreaktionen. Meistens flammt Asthma bei Patienten, die als Kind bereits stark daran litten, im Erwachsenenalter erneut stärker auf. Dies kann insbesondere bei hormonellen Veränderungen im Körper der Fall sein.

Asthma kann typischerweise auftreten bei:

  • Allergien (Staub, Pollen, Schimmel, Tierhaare)
  • Sport
  • Schwangerschaft
  • Rauch
  • Luftverschmutzung
  • Kalte Luft
  • Stress
  • Erkältungen und Grippe

Asthma kann auch von Bakterien ausgelöst werden

Fachärzten ist es bereits lange bekannt, dass sowohl die gewöhnliche Erkältung als auch die saisonale Grippe aufgrund von Viren ein Auslöser für Asthma sein kann. Neueste Forschungen ergeben allerdings, dass auch Bakterien einen Asthmaanfall hervorrufen können. Das ist eine sehr interessante Entwicklung, da Asthma in dem Fall sowohl mit Antibiotika als auch Immunstimulanzen wie Vitamin C und Vitamin D behandelt werden könnte.

Sport ist auch bei Asthma eine fantastische Idee

Ein typischer Asthmapatient hat Sorge, Sport zu treiben. Er möchte nicht, dass ihm spontan die Luft wegbleibt. Sport stärkt jedoch sowohl die Lunge als auch das Herz-Kreislaufsystem. Spezielle Atemübungen wie beim Yoga sind sogar Studien zufolge besonders von Vorteil für Asthmatiker. Allein die Atemübungen wirken sich positiv auf Ihr Allgemeinwohlbefinden aus, um Stress zu reduzieren. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt darüber, welcher Sport für Sie am besten infrage käme und wie Sie sich gegebenenfalls medikamentös darauf vorbereiten können.

Nicht heilbar, aber behandelbar

Durch die Verengung der Atemwege bei einem Asthmaanfall kann es durchaus passieren, daran auch zu sterben. Jeder, der bereits einen lebensbedrohlichen Asthmaanfall hatte, hat ein höheres Risiko einen tödlichen Asthmaanfall zu erleiden. Selbst Asthmatikern mit einem milden Krankheitsverlauf kann ein solches Schicksal widerfahren. Die Ursache liegt in den Fällen jedoch mehr darin, dass die Patienten ihre Medikamente nicht wie verschrieben eingenommen haben.

Asthma kann nach derzeitigem Wissensstand der Medizin leider nicht geheilt werden. Dafür gibt es jedoch eine wirksame Therapie, die für gewöhnlich aus zwei Komponenten besteht – Reliever und Controller.

  • Reliever sind ein bronchienerweiterndes Mittel, das in akuten Fällen nach Bedarf verwendet werden. Es handelt sich um Asthmasprays, die sogenannte Beta-2-Rezeptor-Agonisten enthalten, wie z. B. Salbutamol. Terbutalin, Fenoterol oder Formoterol.
  • Controller haben eine entzündungshemmende Wirkung auf das entzündete Lungengewebe und enthalten Cortison. Sie dienen der Langzeittherapie und sind zur Minderung von Nebenwirkungen ebenfalls als Spray zum Inhalieren verfügbar.

Sofern Sie Symptome von Asthma feststellen, konsultieren Sie am besten Ihren Arzt. Jeder Körper ist anders und somit ist der Verlauf von Asthma bei jeder Person unterschiedlich.

Verwenden Sie niemals ein Asthmaspray ohne Rezept. Sie sollten immer einen Arzt konsultieren, bevor Sie Medikamente einnehmen.

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