Montag, 18. Mai 2026

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Wirtschaftsminister Althusmann zu Besuch im Gewerbepark Nord

HILDESHEIM. Gestern trafen sich Dr. Bernd Althusmann, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen, und Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer auf dessen Wunsch im Gewerbepark Nord, um über die dortigen Entwicklungsperspektiven und die schnellstmögliche Realisierung des 3. BAB-Anschlusses zu sprechen. An dem Treffen nahmen unter anderem auch Vertreter der GHG Entwicklungsgesellschaft und der Sparkasse Hildesheim teil. Im neuen BÄKO-Logistikzentrum in der Baurat-Köhler-Straße begrüßte Klaus Nerjes (Geschäftsführer BÄKO HANSA) die Gäste und informierte über das Projekt der BÄKO am neuen Standort. Anschließend ließ sich der Minister den aktuellen Planungs- und Vermarktungsstand des Gesamtstandortes erläutern.

Den Infrastrukturvorhaben kommt aus Sicht des Ministers höchste Priorität zu. „Der Gewerbepark Nord ist aufgrund seiner ausgezeichneten Lage direkt an der Autobahn A 7 für die gesamte Region von besonderer Bedeutung. Gerade für Unternehmen aus der Logistikbranche ist das Gewerbegebiet sehr attraktiv. Durch die Erschließung werden die Voraussetzungen für die Neuansiedlung von Unternehmen geschaffen und es entstehen zahlreiche neue Arbeitslätze“, sagt Althusmann.

Die Vermarktung des Gewerbeparks Nord geht mit großen Schritten voran: Alle bisher verfügbaren Flächen sind bereits veräußert, für weitere Flächen erfolgt derzeit die provisorische Erschließung für die Bauphase. Auch für diese Flächen gibt es bereits konkrete Verhandlungen und Gespräche. „Wie sehr dieser zentral in Niedersachsen gelegene Standort nachgefragt ist, zeigt die herausragende Bedeutung für den gesamten Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover“, betont Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer. Mit der Gründung der GHG Entwicklungsgesellschaft Gewerbepark Hildesheim Giesen unter Beteiligung der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine wurden wichtige Schritte zu einer beschleunigten Umsetzung des Gesamtvorhabens eingeleitet. Der GHG ist es gelungen, Flächen in nennenswertem Umfang zu erwerben. Die ersten Vorüberlegungen für die weitere Planung werden in Kürze beginnen.

Der Interkommunale Gewerbepark Nord entsteht nördlich von Hildesheim zwischen dem Stichkanal und der A7. Das Projekt, das die Gemeinde Giesen und die Stadt Hildesheim gemeinsam in einem Planungsverbund vorantreiben, hat aufgrund seiner Größe von ca. 220 Hektar und der logistischen Lagegunst landesweite Bedeutung.

Seit Jahren im Fokus der Planung ist zudem der neue Autobahnanschluss Hildesheim-Nord. Über diesen soll zukünftig die B 6 direkt an die Autobahn A 7 angebunden werden. Die Stadt Hildesheim hat hier in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen zum Zwecke der Beschleunigung des Verfahrens die Erarbeitung der Planung im Zuge europaweiterAusschreibungen übernommen. „Der dritte Autobahnanschluss wird dringend benötigt, da die bestehende Straßeninfrastruktur einen weiteren, über das Lange Feld hinausgehenden Ausbau des Gewerbeparks nicht zulässt. Zudem ist er mit Blick auf die von Immissionen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern auch heute schon zwingend erforderlichund wird die Standortqualität nochmals deutlichsteigern. Daher bin ich sehr froh, dass sich Minister Althusmann persönlich für eine schnelle Umsetzung des Projekts einsetzt“, so Dr. Meyer. Althusmann hatte bereits im August 2018 bei einem Treffen im Ministerium betont, dass das Projekt in seinem Haus höchste Priorität genieße.

Die Stadt Hildesheim hat inzwischen die Ausschreibung der kompletten Planungsleistungen auf den Weg gebracht. Mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens ist im Jahr 2023 zu rechnen, sodass der Baubeginn in 2025 erfolgen könnte.

Auch in Sachen „Hafen“ geht es voran: Die Planfeststellung der Verlegung der B 6, mit der die für den Hildesheimer Hafen dringend benötigten Erweiterungsflächen geschaffen werden, soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, um die Voraussetzungen für die Errichtung einer Container-Umschlaganlage zu schaffen, mit der sowohl die Attraktivität des Hafens wie auch die des gesamten Gewerbestandortes deutlich steigen.

Der Interkommunale Gewerbepark Nord entsteht nördlich von Hildesheim zwischen dem Stichkanal und der A7. Das Projekt, das die Gemeinde Giesen und die Stadt Hildesheim gemeinsam in einem Planungsverbund vorantreiben, hat aufgrund seiner Größe von ca. 220 Hektar und der logistischen Lagegunst landesweite Bedeutung.

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